…Woche

Aktuelles auf Jork.de, im Tageblatt und der Kreiszeitung

Kalenderwoche 16

20.4.2018

Quelle: Kreiszeitung

Jork: "Rückstand wird bald ausgeglichen"

Erste Blüten zeigen sich / "Mausohr" überwiegt noch

Jedes Jahr wieder erfreuen sich Einheimische und Touristen an der herrlichen Blütenpracht im Alten Land. Zur Orientierung, wann diese zu erwarten ist, dient das Blütenbarometer, das den Entwicklungsstand von der Knospe bis zum Abblühen zeigt. Bei der Kirsche zeigt es den Entwicklungsstand "Mausohr" an, beim Apfel den "Aufbruch". 

Die ersten Kirschen seien bereits aufgeblüht, sagt Joerg Hilbers, Leiter des Beratungsteams Kernobst - Geest des Obstzentrums Esteburg in Jork. "Die kalten Tage haben die Blüte bei Apfel und Kirsche etwas ausgebremst und einen zirka zweieinhalbwöchigen Rückstand verursacht." Doch die warmen Temperaturen, die für die kommenden Tage angekündigt seien, würden für einen kräftigen Blüh-Schub sorgen, ist Hilbers sicher. "Dann wird sich auch der Rückstand innerhalb der nächsten Wochen, voraussichtlich zwischen Ende April und Anfang Mai, wieder relativieren."

Die ersten Kirschen im Obstbauzentrum hätten bereits das Ballonstadium erreicht, zeigten erste Blüten. Äpfel seien im Bereich grüne Knospe - rote Knospe. Prognosen zur kommenden Ernte ließen sich noch nicht stellen, so der Kernobstexperte. "Wir gehen aber von einer überaus reichlichen Blüte aus und erhoffen uns eine gute Bestäubung."

Noch etwas verhalten zeigen sich derzeit die Blüten auf dem Obsthof Feindt in Jork. "Bei uns geht es gerade mit der Kirsche los", sagt Mitarbeiterin Kristina Bösch. 


Kalenderwoche 15

10.4.2017

Quelle: Kreiszeitung

Familie Henke lebt für den Fußball

Viele Frauen sind genervt, wenn der Mann mal wieder zum Fußball geht. Ganz anders ist es bei Manuela (49) und Dirk Henke (51) aus Jork. Die beiden teilen die Leidenschaft für den Ballsport und haben sogar fünf Jahre lang gemeinsam eine Jugendmannschaft trainiert. Inzwischen trainiert jeder seine eigene Mannschaft und auch der jüngste Sohn der Henkes tritt in die Fußstapfen seiner Trainer-Eltern. 

Als Dominik (14) im Jahr 2010 anfing, in der U8-Mannschaft der JSG Altes Land zu kicken, begann auch die Trainer-Laufbahn seiner Eltern. Manuela Henke hatte als erste den Trainerschein, ihr Mann absolvierte die Prüfung erst vor zwei Jahren. 

"Seit ich als Trainerin auf dem Fußballplatz stehe, bin ich viel selbstbewusster geworden", sagt Manuela Henke. Sie hat im Gegensatz zu ihrem Mann zwar selbst nie aktiv gespielt, war aber schon immer fußballbegeistert. 

Vor drei Jahren verabschiedete sich die Bürokauffrau aus der heutigen C1-U15-Mannschaft, die sich derzeit in der Qualifikationsrunde für einen Aufstieg in die Bezirksliga befindet. Dafür trainiert Manuela Henke jetzt die G-Junioren-Mannschaften U7 und U8 beim TuS Jork und hat viel Spaß an der Arbeit mit den Jüngsten. Unterstützt wird sie dabei von ihrem Sohn und Co-Trainer Dominik.

Bauleiter Dirk Henke, der als Kind und Jugendlicher in Hamburg kickte, trainiert zusammen mit Alexander Eßer, Jan Gerdes und Kerstin Piepenbrink nach wie vor die erfolgreiche C1-U15-Mannschaft, die im vergangenen Jahr als erste Mannschaft der JSG Altes Land den Kreismeister-Titel holte. 

Zusammen mit seiner Frau ist der Bauleiter bei jedem Spiel dabei. Auch wenn die beiden dafür inzwischen bis nach Bremen oder Cuxhaven fahren müssen. Henke ist außerdem Jugendkoordinator bei der JSG Altes Land und ist für die Homepage der Jugendspielgemeinschaft verantwortlich. 

Übrigens: Manuela und Dirk Henke, sowie alle drei Kinder des Paares, sind große HSV-Fans und zittern oft gemeinsam vorm Fernseher, wenn die Hamburger auf dem Platz um den Klassenerhalt kämpfen. Manchmal sind sie auch live im Stadion dabei. "Für eine Dauerkarte reicht die Zeit aber leider nicht", so Dirk Henke. "Dafür stehe ich selbst zu oft auf dem Fußballplatz".

• Für ihr großes Engagement wurden die Henkes jüngst im Rahmen der Sportlerehrung der Sparkasse Stade-Altes Land ausgezeichnet (das WOCHENBLATT berichtete). 

• Die JSG Altes Land freut sich stets über neue Trainer, Betreuer und auch Spieler. Jede Altersklasse kann auf Leistungsebene trainieren, betont Dirk Henke. Viele ehemalige Spieler sind inzwischen auf Landesebene aktiv.

•www.jsg-altesland.com


Kalenderwoche 14

5.4.2018

Quelle: Jork.de

Blütenbarometer

Der schnelle Blick auf den Blütenstand....


Damit alle Blütengäste die Möglichkeit haben rechtzeitig anzureisen, um die Blütenpracht im Alten Land zu erleben, gibt es das virtuelle Blütenbarometer. Neben dem aktuellen Blütenstand kann man sich noch intensiver über Obstblüten, dem Alten Land, Tourismusfragen und natürlich über die Herkunft des Blütenbarometers informieren.

Finden kann man das Blütenbarometer unter: www.bluetenbarometer.de 


Kalenderwoche 13

27.3.2018

Quelle: Tageblatt

Wilhelm Stubbe und Erna Bruhn feiern Abschied


Im Fährhaus Kirschenland in Wisch wurde am Montagnachmittag viel umarmt, geherzt, gedrückt und geküsst. Das Urgestein Wilhelm Stubbe und seine Schwester Erna Bruhn feierten ihren Abschied, und das ganze Alte Land – so schien es – feierte mit.


Kalenderwoche 12

22.3.2018

Quelle: Jork.de,

Neue Ideen und Akteure für die deutsch-französische Partnerschaft gesucht

Informationsabend am 17.04.2018 für alle Interessierte, die mit ihren Ideen und ihrer aktiven Mitarbeit die deutsch-französische Partnerschaft stärken möchten

Nachdem es zuletzt etwas still um die offiziellen Kontakte mit unseren französischen Partnergemeinden von der Presqu'île de Brotonne geworden war, hatte der Besuch einer Jorker Delegation im Herbst 2016 anlässlich des 30-jährigen Bestehens unserer Städtepartnerschaft wieder neue Impulse entstehen lassen. Gemeinsam mit Französisch-Lehrerinnen der Oberschule Jork und dem Collège Victor Hugo in Caudebec-en-Caux verständigte man sich darauf, mit den Planungen für einen Schüleraustausch zu beginnen.

Im September 2017 war es dann soweit und 22 Schülerinnen und Schüler der Oberschule waren für eine Woche zu Gast in der Presqu'île de Brotonne. Nun werden 12 Schülerinnen und Schüler aus Frankreich mit zwei Begleiterinnen vom 16.4 bis zum 20.4. bei uns in der Gemeinde Jork zu Besuch sein. 

Nach diesem gelungenen Start des Jugendaustauschs soll nun die Partnerschaft mit neuen Ideen und Konzepten belebt werden.

Eine offizielle Delegation der Gemeinden auf der Presqu'île de Brotonne und des Partnerschaftskomitees ist zu einem Besuch in der Gemeinde Jork vom 07. bis 10.09.2018 eingeladen. 

Hierzu werden aus Jork interessierte Bürgerinnen und Bürger gesucht, die mit ihren Ideen und ihrer aktiven Mitarbeit die deutsch-französische Partnerschaft stärken möchten. 

Ein Informationsabend findet am Dienstag, 17. April 2018 um 19:00 Uhr in der Alten Wache, Schützenhofstraße 16 A, 21635 Jork statt.

Seien Sie dabei und informieren Sie sich über die Partnerschaft zwischen unseren Freunden aus der Presqu'île de Brotonne und Jork. 

Weitere Informationen bekommen Sie bei Sabine Martens von der Gemeindeverwaltung Jork, Tel.: 04162/9147-21, E-Mail: martens@jork.de.


Kalenderwoche 11

15.3.2018

Quelle: Tageblatt 

Oberschule Jork: Eine ganz andere Schullandschaft

Der erste Jahrgang hat die vor sechs Jahren eingeführte Oberschule mit gymnasialem Zweig in Jork abgeschlossen. Im Gespräch berichten Schüler, Lehrer und Eltern, wie sich die Auswahl möglicher Bildungswege und das Lernen in Jork durch diese neue Schulform verändert haben.


Kalenderwoche 10

7.3.2018

Quelle: Kreiszeitung

Die Gemeinde Jork plant die Zukunft

 Trotz Flächenkonflikten mit dem Obstbau will Jork Baugebiete entwickeln

Die Zukunft planen: Das hat sich die Arbeitsgruppe „Demografische Entwicklung“ auf die Fahne geschrieben. Was kann die Gemeinde Jork tun, um den Prozess der älter werdenden Gesellschaft zu gestalten, bzw. nach Möglichkeit zu verlangsamen oder sogar für sich umzukehren? Was für Anreize können Politik und Verwaltung für junge Leute schaffen? Mögliche Antworten auf diese drängenden Fragen stellte die AG - bestehend aus jeweils einem Fraktionsvertreter und Führungskräften aus dem Rathaus - jüngst im Gemeinderat vor. Zwei Handlungsfelder stehen dabei im Mittelpunkt. 

Wie berichtet, hat Jork das Problem, dass Bauplätze rar gesät sind. Junge Jorker oder Auswärtige, die sich ihren Traum von den eigenen vier Wänden im Alten Land erfüllen wollen, haben kaum eine Chance, in Jork fündig zu werden. Deshalb soll nun das Ziel verfolgt werden, alte Baugebiete zu restrukturieren, indem z.B. große Grundstücke geteilt werden dürfen. So können Grundstücke statt nur mit einem Haus mit zwei Häusern bebaut werden. 

Der weitere Plan: In die Jahre gekommene Siedlungen sollen mit energetischen Quartierskonzepten aufgewertet werden. Die Idee, die dahinter steckt: Neue Eigentümer könnten dank öffentlicher Förderprogramme alte Häuser günstiger sanieren. 

Zusätzliche Baugebiete sollen auch kein Tabuthema sein - trotz des Flächenkonfliktes mit dem Obstbau. Die Gemeinde will „in die Entwicklung angemessener Neubaugebiete mit regionaler Identität einsteigen“, heißt es in der Sitzungsvorlage. Dafür müssen Gelder für die Boden-Bevorratung ab 2019 in den Haushalt eingestellt werden.

„Aber was nützt es, attraktive Wohnquartiere zu haben, wenn es dazu kein passendes Bildungsangebot gibt?“, stellte AG-Leiter Partho Banerjea (Bürgerverein Jork) während der Ratssitzung als Frage in den Raum. Deshalb will sich die Gemeinde als zweites wichtiges Handlungsfeld intensiver um die Kinderbetreuung und die Bildung kümmern. Eine strategische Schulentwicklungsplanung müsse her. Die zentrale Frage: Lässt sich die Grundschule am Westerminnerweg räumlich so umgestalten, dass sie zukunftsfähig ist, oder muss eine neue Schule gebaut werden? Der Gesetzgeber stellt hohe Anforderungen an die Inklusion. Zudem strebt die Gemeinde ein Ganztagsangebot an. Auch das erhöht den Raumbedarf. Eine Ist-Analyse soll Aufschlüsse darüber geben.

Die Bürger sind bei dem Prozedere gefragt. Banerjea: „Wir wollen die Bürger aktiv in die Planungen einbinden.“ Einstimmig hat der Gemeinderat die strategischen Ziele beschlossen.

Dafür gibt Jork in 2018 Geld aus

Die Gemeinde Jork ist mit ihrem Haushaltsplan 2018 ins Minus (1,35 Mio. Euro) gerutscht (das WOCHENBLATT berichtete). Ein Großteil der Investitionen muss die Gemeinde über Kredite finanzieren, weil die Überschüsse aus 2017 gebraucht werden, um das Defizit auszugleichen. Dafür nimmt Jork in diesem Jahr Geld in die Hand: 

• In den Straßenbau, u.a. die 

L 140-Sanierung, neue Bushaltestellen, den Ausbau von Gemeindestraßen und die Restzahlung für die Umgehungsstraße, sollen 2,3 Mio. Euro fließen. 

• Die Investitionen in Kindertagesstätten betragen 900.000 Euro, fürs Schulwesen werden 590.000 Euro ausgegeben.

• 330.000 Euro sind für ein Fahrzeug für die Feuerwehr Borstel eingeplant.

• 175.000 Euro beträgt der gemeindliche Eigenanteil für den Breitbandausbau.

• 50.000 Euro - mit Sperrvermerk - sind für eine neue Arp-Schnitger-Brücke veranschlagt worden.

• Erlöse plant die Gemeinde aus der Grundstücksvermarktung ein, vor allem im Gewerbegebiet Ostfeld. Der Plan: rund 700.000 Euro.


Kalenderwoche 9

4.3.2018

Quelle:  Kreiszeitung

Jork wird für hohe Steuerkraft bestraft

Der Jorker Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung am vergangenen Mittwoch den Haushaltsplan 2018 einstimmig verabschiedet. Das Besondere an dem Zahlenwerk: Die Gemeinde muss mit einem Defizit von 1,35 Mio. Euro kalkulieren. Gesamt-Erträgen von ca. 19,1 Mio. Euro steht ein Aufwand von 20,48 Mio. Euro gegenüber. Der Grund: die hohe Steuerkraft der Gemeinde (das WOCHENBLATT berichtete). Wie passt das zusammen? Weil die Gemeinde viele Steuern einnimmt, rutscht ihr Etat ins Minus? „Wir werden für unsere guten Steuereinnahmen bestraft“, sagte CDU-Fraktionschef Michael Eble in der Ratssitzung. 

Es sind vor allem die ausbleibenden Schlüsselzuweisungen des Landes von ca. 800.000 Euro und eine höhere Umlage an den Landkreis von 6,6 Mio. Euro (Rekord!), die zu dem Negativ-Ergebnis führen. Auch neue Kita-Plätze kosten die Gemeinde über 200.000 Euro mehr, so Bürgermeister Gerd Hubert.

Formal ist der Haushalt trotzdem ausgeglichen, da die Gemeinde auf eine Überschuss-Rücklage von rund 1,8 Mio. Euro zum Abschluss 2017 zurückgreifen kann. „Das ist gleichzeitig allerdings auch der Schwachpunkt dieses Haushaltes, dass wir die Rücklagen abbauen müssen. Das führt zu einem Kernproblem bei der Investitionsfinanzierung“, erklärt Kämmerer Matthias Riel. 

Die Folge: Die Gemeinde muss fast alle Investitionen in diesem Jahr über Kredite finanzieren. Eine Rücklage bleibt nur noch in Höhe zwischen 440.000 und 740.000 Euro verfügbar. Der Kreditbedarf liegt in den Jahren von 2018 bis 2021 bei 4,1 Mio. Euro, die Netto-Neuverschuldung beträgt rund zwei Mio. Euro bis Ende 2021. Der Jorker Schuldenstand liegt laut Riel ca. zehn Prozent über dem Landesschnitt.

Dass der Haushalt überhaupt einstimmig im Rat verabschiedet werden konnte, ist einer interfraktionellen Runde zu verdanken, die sich letztlich auf eine Etat-Version verständigen konnte. In der jüngsten Bauausschuss-Sitzung sah das noch ganz anders aus, als sich alle Ausschuss-Mitglieder ihrer Stimme enthielten und somit den Haushalt ablehnten. 

Ein wesentlicher Knackpunkt waren damals die von der Gemeinde über die Jahre eingeplanten zwei Mio. Euro für die Sanierung des Flachdachs am Schulzentrum. Die sind nun erst einmal vom Tisch. Zunächst soll geprüft werden, was wirklich repariert werden muss. 


Kalenderwoche 8

20.2.2018

Quelle: Tageblatt

Forum Tideelbe: Altländer mahnen Wachsamkeit an

Im Alten Land wird zurzeit mit Argusaugen beobachtet, was sich beim „Forum Tideelbe“ tut. Der Vorschlag, die Borsteler Binnenelbe wieder an den Elbstrom anzuschließen, berührt vor Ort viele Interessen. Bürger kritisieren mangelndes Engagement von Gemeinde und Landkreis.


Kalenderwoche 7

18.2.2018

Quelle: Jork.de,

Das Alte Land ist beim Europäischen Kulturerbejahr dabei


Unter dem Leitthema Europa: Austausch und Bewegung wird das Projekt "Der Hollerweg – Den Anfang verstehen, das Erbe erleben. Landschaft in Gezeiten" vorgestellt

Mit Europäischen Kulturerbejahr fordert die Europäische Kommission auf, dazu beizutragen, Europa den Europäern wieder ein Stück näher zu bringen. Werfen wir gemeinsam einen Blick auf unser kulturelles Erbe, hören unserer gemeinsamen europäischen Geschichte zu, erzählen sie weiter – auch ganz lokal bei uns zuhause.

Das Alte Land stellt sich mit dem Projekt "Der Hollerweg – Den Anfang verstehen, das Erbe erleben. Landschaft in Gezeiten" vor.

Hier gelangen Sie zur Projektvorstellung im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahrs.


Kalenderwoche 6

8.2.2018

Quelle: Tageblatt 

Schulleiter: Die Probleme spitzen sich zu

Mit seinem jungen, motivierten Team macht die pädagogische Arbeit in der Grundschule am Westerminnerweg zurzeit richtig Spaß, sagt Schulleiter Heinrich Lücken. Aber die äußeren Bedingungen sind alles andere als optimal.


Kalenderwoche 5

1.1.2018

Quelle: Kreiszeitung

Jork: Wo gibt es noch Platz für junge Familien?

„Wo können wir bauen?“ Eine Frage, die immer öfter von jungen Familien an Jorks Bürgermeister Gerd Hubert herangetragen wird. Leider muss der Rathaus-Chef dann bisweilen mit den Achseln zucken. Denn es gibt so gut wie keine Bauplätze mehr in Jork. Das soll sich bald ändern. 

Im Gemeinderat am 28. Februar werden die Ergebnisse einer Arbeitsgruppe zum Thema Demografie präsentiert. Ein Punkt neben vielen anderen ist die Bereitstellung neuer Bauplätze, bzw. die Entwicklung alternativer Ideen, Wohnraum zur Verfügung zu stellen. 

Wie das genau funktionieren soll, will Hubert noch nicht verraten. Es könnte aber u.a. in die Richtung eines Sanierungsmanagements gehen. Ein solches energetisches Quartierskonzept wird bereits erfolgreich in Harsefeld praktiziert. Hubert: „Harsefeld ist in der Hinsicht ein Vorbild.“

Klar ist: Jork ist als Wohnort äußerst attraktiv für junge Leute mit oder ohne Familie: (noch) bezahlbar, landschaftlich attraktiv und in direkter Nachbarschaft zur Metropole Hamburg. Zum Airbus-Werk und in den Hafen braucht man mit dem Auto nur rund 20 Minuten. Hubert: „Ich bekomme viele Anfragen von Jorkern, aber auch von Auswärtigen, die bei uns bauen wollen.“

Die Ausweisung großer neuer Baugebiete wie einst das „Westfeld“ schließt Hubert aber weitgehend aus: „Wir können den Flächen-Konflikt mit dem Obstbau nicht totschweigen.“ Kleinere Baugebiete mit zehn bis 20 neuen Wohneinheiten kann sich Hubert dagegen vorstellen. Oder eben alte Siedlungen werden restrukturiert. 

Einerseits könnten Regelungen in Bebauungsplänen so geändert werden, dass große Grundstücke geteilt werden dürfen, um An- oder Neubauten möglich zu machen. Hubert: „Es gibt viele Grundstücke in Jork mit mehr als 1.000 Quadratmetern.“ Heutzutage gehe der Trend aber eher zu kleineren Parzellen mit ca. 600 Quadratmetern. Frei werdende Grundstücke könnten dann mit zwei Häusern statt mit einem bebaut werden.

Die andere Idee: Man schafft in 60er/70er-Jahre-Siedlungen, die über kurz oder lang von Leerständen bedroht sind, finanzielle Anreize, um die alten Häuser günstig sanieren zu können, dass sie energetisch auf dem neuesten Stand sind. Der Bund unterstützt die Kommunen dabei mit Förderprogrammen der KfW-Bank. Eigentümer profitieren von Steuervorteilen.

In Harsefeld ist zum Beispiel die Steinfeldsiedlung ein solches sogenanntes Klimaquartier. In Jork könnten das - beispielsweise - die Gartenstraße oder Gebiete in Borstel sein. So könnten junge Leute unter Umständen davon überzeugt werden, statt in einen Neubau in ein älteres Haus einzuziehen - nach einer entsprechenden Sanierung. Hubert: „Warum sollten ältere Quartiere irgendwann leerstehen?“


Kalenderwoche 4

26.1.2018

Quelle: Tageblatt

Dachschaden des Schulzentrums geht in die Millionen

Das Flachdach des Schulzentrums Jork muss dringend saniert werden. Ein schwerer Wasserschaden fiel auf, weil es in die Informatikräume tropfte und sich schon Deckenpaneele ablösten. Die Gemeinde rechnet dafür nun mit Ausgaben von bis zu zwei Millionen Euro in den nächsten Jahren.


Kalenderwoche 3

21.1.2018

Quelle: Jork.de

Landräte bekräftigen ihre Forderung nach mehr Stellen bei der Polizei

Elf Landräte aus dem nördlichen Niedersachsen unter Vorsitz von Landrat Michael Roesberg haben ihre Forderung nach mehr Personal bei der Polizei bei einer Konferenz in Rutenbeck bekräftigt.

„In fast allen Polizeiinspektionen unserer Landkreise fehlen Stellen. Es wäre gut, wenn die Landespolitik dieses Thema mit Nachdruck auf die Agenda setzt“, fasst Landrat Michael Roesberg die „deutliche Erwartungshaltung“ der Landrätekonferenz Lüneburg-Stade nach ihrer Tagung zusammen.

Unzufrieden sind die Landräte mit den bisherigen Reaktionen des Polizeipräsidenten in Lüneburg, auf die Forderung nach mehr Polizeistellen in den Landkreisen. Roesberg: „Wir Landräte haben vor einem Jahr in einem Gespräch mit Polizeipräsident Kruse in Lüneburg auf die schwierige Situation für die Polizei in den Landkreisen hingewiesen. Eine nachhaltige Verbesserung ist aber bis heute nicht eingetreten.“

Kindergarten-Kosten ebenfalls Thema

Die Landräte hatten bei ihrem Treffen am Donnerstag außerdem über die von Niedersachsen geplante Beitragsfreiheit in Kindergärten beraten. Als gesetzliche Aufgabenträger für die Kindergärten erwarten die Landräte ebenso wie die mit der Aufgabe betrauten Gemeinden, dass das Land Niedersachsen für die Einführung der Beitragsfreiheit den Kommunen einen vollen Kostenausgleich erstattet, um nicht weitere finanzielle Belastungen tragen zu müssen.

Schweinepest: Veterinärbehörden vorbereitet

Ein weiteres Thema der Konferenz war die Afrikanische Schweinepest (ASP). Vorbereitet sind die Landkreise als Veterinärbehörden für den Fall, dass die heranrückende Afrikanische Schweinepest entsprechende Maßnahmen erfordert. Zusammen mit den Jägerschaften erhofft man sich unter anderem durch Reduzierung des Wildschweinbestandes dafür zu sorgen, dass die in Osteuropa grassierende ASP sich nicht weiter ausbreitet. Landrat Roesberg: „Es gilt, die Schweinebestände der Züchter zu schützen. Im Falle eines Ausbruchs der ASP sind die Veterinärbehörden der Landkreise massiv gefordert.“

Als Gast begrüßten die Landräte bei ihrer Konferenz erstmalig die neue Leiterin des Amtes für regionale Entwicklung, Monika Scherf.

Die Landrätekonferenz besteht aus den elf Landräten des ehemaligen Regierungsbezirkes Lüneburg/Stade mit den Landkreisen Celle, Cuxhaven, Harburg, Heidekreis, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Osterholz, Rotenburg (Wümme), Stade, Uelzen und Verden. Fünfmal im Jahr kommen die Landräte mit dem Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Landkreistages, Professor Hubert Meyer, zusammen, um aktuelle Themen aus dem großen Aufgabenspektrum der Landkreise zu erörtern. Der Sitzungsort wechselt turnusgemäß zwischen den Landkreisen. Traditionell tagt die Konferenz aber jährlich am 18. Januar bei Harsefeld (Landkreis Stade). Michael Roesberg, Landrat des Landkreises Stade, ist seit dem Jahr 2011 Vorsitzender der Konferenz.


Kalenderwoche 2

11.1.2018

Quelle: Kreiszeitung

Paradox! Etat-Minus weil Jork viel einnimmt

Jork muss an das Land zahlen / Höchste Steuerkraft pro Kopf im Landkreis

Intensive Arbeitswochen liegen hinter Jorks Erstem Gemeinderat Matthias Riel und seinem Team. Am heutigen Mittwoch wird der Kämmerer den Haushaltsplan-Entwurf für das Jahr 2018 im Finanzausschuss in die politische Diskussion einbringen. Trotz Hin- und Herrechnen weist das Zahlenwerk diesmal ein Minus im Ergebnishaushalt von rund 1,3 Mio. Euro aus. Sicherlich alarmierend, aber nicht fatal.

"Trotz des Fehlbedarfs und einer kritischen Haushaltssituation gilt der Haushaltsplan formell rechtlich als ausgeglichen, da zur Deckung ausreichend Überschuss-Rücklagen aus den Vorjahren zur Verfügung stehen und auch die Folgejahre im Finanzplanungszeitraum 2019 bis 2021 ausgeglichen sind", erläutert Matthias Riel in der Sitzungsvorlage für die Politiker. Das fortgeschriebene Jahresergebnis sehe in dieser Planung Ende 2018 noch immer eine Überschuss-Rücklage in Höhe von rund 736.000 Euro vor. Ein Haushaltssicherungskonzept sei nicht notwendig.

Ein wesentlicher Grund für das erwartete Defizit von 1,3 Mio. Euro sind ausbleibende Schlüsselzuweisungen des Landes und eine höhere Umlage an den Landkreis. Weil sich die Steuerkraft in Jork im vergangenen Jahr extrem positiv entwickelt hat - rund 7,3 Mio. Euro aus der Einkommenssteuer-Beteiligung und rund 5,7 Mio. Euro Einnahmen aus der Gewerbesteuer sind eingegangen - bekommt die Gemeinde in 2018 keine Ausgleichszahlungen mehr vom Land, als einzige Kommune im Landkreis Stade überhaupt. 2017 erhielt Jork noch 828.000 Euro aus Hannover, in 2018 muss die Gemeinde sogar rund 5.000 Euro als Umlage an das Land erstatten. 

Jork ist im Landkreis Stade die Kommune mit der höchsten Steuereinnahmekraft pro Kopf. Eben weil die Einnahmen sprudeln, muss Jork auch mehr Kreisumlage zahlen: statt ca. 6,05 Mio. Euro sind es diesmal rund 6,6 Mio. Euro.

Diese und weitere Änderungen führen insgesamt zu einer Schlechterstellung im Ergebnishaushalt von etwa 2,1 Mio. Euro gegenüber 2017. Riel: "Diese Entwicklung macht einen Haushaltsausgleich unmöglich." Wofür die Gemeinde in diesem Jahr Geld ausgeben möchte, lesen Sie am Samstag in Ihrem WOCHENBLATT.


Kalenderwoche 1

6.1.2018

Quelle:  Kreiszeitung

Jork: "Mecki" kam zum Überwintern

Es hat sich wohl in der Igelwelt herumgesprochen, dass es bei Dr. Andrea Kähler im Winter besonders heimelig ist: Nachdem die Tierärztin in den vergangenen Jahren bereits mehrere kleine Stacheltiere beherbergt hatte, saß vor Kurzem ein kleiner Igel direkt vor ihrer Haustür in Jork. „Ich war tagsüber unterwegs und hatte meinen Hund Emma auf den Hof gelassen“, erinnert sich die Medizinerin. Als „Emma“ plötzlich vor der Kellertür anschlug, wurde Andrea Kähler auf das Tierchen aufmerksam. „Der kleine Igel hat sich erschreckt und ist erst mal hinter die Papiertonne gelaufen. Da habe ich ihn dann gefunden.“

Zu klein sei das Fundtier gewesen und zu leicht, um den Winter zu überstehen. „Ein Igel sollte mindestens 600 Gramm wiegen, denn er verliert rund ein Drittel seines Gewichtes während des Winterschlafs“, so die Tierärztin. Andrea Kähler richtete dem Fundtier eine behagliche Bleibe in einem großen Käfig ein und versorgt ihn.

„Am Anfang war ich besorgt, denn der Igel wollte nichts fressen“, sagt Kähler. Doch nach einiger Zeit und besonders leckerem Igelfutter, das mittlerweile im Handel erhältlich ist, gewöhnte sich das Tier ein. „Ich halte ihn in einem warmen Raum, damit er nicht in den Winterschlaf fällt, sondern wach bleibt, frisst und Fettpölsterchen ansetzt“, sagt sie. Derzeit wiegt der kleine Kerl 380 Gramm. Hat er das erforderliche Gewicht, darf er schlafen.

Einen Namen hat Andrea Kähler für ihren kleinen Mitbewohner auf Zeit noch nicht gefunden. „Er igelt sich noch zu sehr ein und ich konnte bisher nicht feststellen, ob es ein Männchen oder ein Weibchen ist.“ 

Einen Appell möchte die Tierärztin noch an alle Igelfinder richten: Bei Igeln, die zu dieser Jahreszeit noch unterwegs sind, handelt es sich häufig um Jungtiere. Diese sollten eingesammelt werden. „Unter fachlicher Betreuung können sie gut im Keller oder im Hauswirtschaftsraum überwintern oder an eine Igel-Auffangstation übergeben werden“, sagt Andrea Kähler. Wer jedoch gesunde Igel zu einer anderen Jahreszeit findet, solle die Wildtiere laufen lassen.

Sobald es wieder wärmer wird, kann der Fund-Igel „an die frische Luft“ zurück. „Im Estetal setze ich ihn aus“, sagt Andrea Kähler. „Da haben sich auch meine anderen Fund-Igel wohl gefühlt.“

Igel gefunden - was jetzt?

„Wer einen Igel findet, hat entweder ein untergewichtiges oder krankes Tier vor sich“, weiß Günter Stelling von der Igel-Station in Hollern-Twielenfleth. Seine Tipps für einen Igelfund im Winter: Das Tier ins Warme nehmen und ihn in einen Karton mit Zeitungspapier setzen. Anschließend an eine Igel-Station oder an das Komitee für Igelschutz, Tel. 040 - 5404807, wenden. Das Fundtier mit zerkleinertem Katzen- oder Hundefutter (ohne Gelee oder Soße) und Wasser versorgen. „Gut ist es, bei der Übergabe an eine Igel-Station etwas Kot mitzubringen. Daran lässt sich schon vieles feststellen“, empfiehlt Stelling. Auch der Tierärztliche Notdienst Stade/Buxtehude weiß Rat, Tel. 04164 - 9097190 oder www.tieraerztenotdienst-stade.de.


© Helmut Esser