…Woche

Aktuelles auf Jork.de, im Tageblatt und der Kreiszeitung

Kalenderwoche 41

8.10.2018

Quelle: Kreiszeitung

Mecki mit Schlafplätzen über den Winter helfen

 Wer Igeln Gutes tun möchte, lässt zusammengekehrtes Laub am besten liegen

Wer in den vergangenen Tagen häufig in der Natur unterwegs war, dem könnte bereits der eine oder andere Igel begegnet sein. Denn nach Informationen des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) ist gerade jetzt, bevor die Temperaturen unter fünf Grad fallen, die Zeit, in der die sonst nachtaktiven Tiere auch tagsüber häufiger auf Futtersuche gehen. Fettreserven als Kälteschutz müssen sie sich anfressen und sich ihre Nahrung für den Winterschlaf sichern. 

Dabei sind sie auch auf der Suche nach einem trockenen Quartier, in dem sie den Frost der kalten Jahreszeit gut überstehen können. Die BUND Kreisgruppe Stade empfiehlt daher allen Gartenbesitzern im Landkreis, darauf zu achten, dass die kleinen Stacheltiere einen Platz zum Überwintern finden.

Gartenbesitzer, die den stacheligen Gesellen etwas Gutes tun wollen, könnten z.B. gefallenes Laub liegen lassen. "Die Laubhaufen sind ideale Behausungen für die Igel, gerade zur Jungenaufzucht", sagt die Leiterin des NABU-Artenschutzzentrums Leiferde aus dem Landkreis Gifhorn, Bärbel Rogoschik. Der BUND empfiehlt "Schlafplätze" wie dichtes Gebüsch, Reisig- und Komposthaufen oder trockene Hohlräume unter Holzstapeln in Gartenhäuschen anzubieten. Blätter, Gestrüpp und Zweige nutzen Igel, um Nester zu isolieren und sich während des Winterschlafs darin einzuwickeln. 

Igel brauchen nur dann Hilfe, wenn sie verletzt oder krank sind, bei Bodenfrost oder Schnee tagsüber angetroffen werden und unterernährt sind. Das sei, so der BUND, an einer Einbuchtung hinter dem Kopf, der sogenannten Hungerlinie, erkennbar. Kranke Igel dagegen würden sich bei Berührungen nicht zusammenrollen, ihre Augen seien eingefallen oder schlitzförmig.

Bärbel Rogoschik beklagt dagegen die zunehmende Abgabe junger Igel. Das sei falsch verstandener Tierschutz, sagt sie. Der Igel gehöre zu den geschützten Tierarten. Nur verletzte oder kranke Igel dürften zeitweise aufgenommen werden, um sie gesund zu pflegen und anschließend wieder in die Natur zu entlassen. "Dies trifft bei den meisten jungen Igeln, die kleinere Ausflüge im Garten unternehmen, nicht zu", so Rogoschik. 

Vorsicht sei auch geboten, wer einen Igel aus einer misslichen Lage befreien wolle. So wurde ihr beispielsweise ein kleiner Igel mit gebrochenen Beinen vorbei gebracht, der sich in einem Zaun verheddert hatte. Die Leiterin des Artenschutzzentrums vermutet, dass die Verletzungen durch die Befreiungsaktion entstanden war. 

• Hilfe beim Fund eines verletzten oder kranken Igels und weitere Tipps erteilt die Igel-Hotline des Vereins Pro Igel unter ( 0180 - 55559551.


Kalenderwoche 40

2.10.2018

Quelle: Tageblatt

Die Geburtsstunde des „New Jorker Pannfisch“

Dreierlei gebratener Fisch, deftige Bratkartkartoffeln und ein ordentlicher Klacks Senfsoße: Der Pannfisch ist der Renner auf der Speisekarte in Stubbe’s Gasthaus. Koral Elci und Adam Bousdoukos haben den Klassiker bei „Pimp den Pannfisch“ neu interpretiert.


Kalenderwoche 39

29.9.2018

Quelle: Tageblatt

Arp-Schnitger-Brücke wird ersetzt

Die Arp-Schnitger-Brücke wird durch einen Neubau ersetzt. Dafür haben sich BVJ, CDU, Grüne und FDP am Donnerstagabend im Rat der Gemeinde Jork bei der Sitzung in der Cafeteria des Oberschule ausgesprochen. Lediglich die SPD stimmte mit Nein.


Kalenderwoche 38

19.9.2018

Quelle: Tageblatt

FDP will die Strabs in Jork kippen

Die FDP-Fraktion im Rat der Gemeinde Jork will die Straßenausbaubeitragssatzung zum 1. Januar 2019 abschaffen. Grüne und SPD unterstützen den erneuten Vorstoß ohne Wenn und Aber.


Kalenderwoche 37

15.9.2018

Quelle: Tageblatt 

Deicherhöhung soll Schutz vor schweren Sturmfluten bieten

Die Hauptdeiche an der Unterelbe müssen erhöht werden. Der Deichverband der II. Meile Altes Land mit Sitz in Jork hat bereits mit der Vorplanung begonnen, erklärt Oberdeichrichter Wilhelm Ulferts.


Kalenderwoche 36

8.9.2018

Quelle: Tageblatt

Tempo 50 von Ladekop bis zur Autobahn 26

Die Kreisstraße K 26 ist zwischen Ladekop und der A 26-Anschlussstelle Jork an mehreren Stellen um fast 20 Zentimeter abgesackt. Aufgrund der Straßenschäden dürfen die Lkw-, Pkw- und Motorradfahrer nur noch maximal 50 km/h fahren.


Kalenderwoche 35

31.8.2018

Quelle:  Jork.de

Zukunft der Grundschule in Jork gestalten

Wer die moderne Grundschule der Zukunft in Jork will, muss zum Vorschlaghammer greifen. Im Sommer 2019 wird sich die Politik entscheiden müssen, ob ein Neu- oder ein Umbau notwendig ist. Jork hat einen Schulentwicklungsberater an Bord geholt.


Kalenderwoche 34

22.8.2018

Quelle: Jork.de

Polizei Stade: Gasgeruch über dem südlichen Landkreis Stade

- Keine Gefahr für die Bevölkerung - Störfall in Harburger Raffinerie - Abfackelung dort derzeit nicht möglich.

Am heutigen frühen Morgen gegen 06:20 h wurde der Polizei un der Feuerwehr ein gasähnlicher Geruch aus dem Alten Land im Süden des Landkreises Stade gemeldet, der sich bis Stade ausbreitete.

Nach Ermittlungen der Polizei und Recherechen des Umweltzuges der Feuerwehr konnte dann Entwarnung für die Bevölkerung gegeben werden.

Eingesetzt wurden dazu neben der Ortsfeuerwehr Jork auch die Messgruppe des Umweltzuges der Kreisfeuerwehr.

Der Geruch kommt aus Hamburg-Harburg von einer dortigen Raffinerie, bei der durch einen Störfall die Abfackelung derzeit außer Betrieb ist, sich die ungiftigen Stoffe deshalb durch die Luft verflüchtigen und durch den Wind bis in den hiesigen Bereich getragen werden.

Rückfragen bitte an: Polizeiinspektion Stade, Pressestelle, Rainer Bohmbach, Telefon: 04141/102-104, E-Mail: rainer.bohmbach@polizei.niedersachsen.de


Kalenderwoche 33

18.8.2018

Quelle:  Tageblatt 

Mehr Wohnraum in Jork schaffen

Baugrundstücke sind Mangelware – auch in der Gemeinde Jork. Die Volksbank Stade-Cuxhaven plant ein neues Baugebiet in Osterjork. Im Bauausschuss hat es am Donnerstagabend in der Alten Wache eine weitere Hürde genommen.


Kalenderwoche 32

8.8.2018

Quelle:  Tageblatt 

Gemeinde investiert in Schulen und Kitas

Die Gemeinde Jork hat in den Sommerferien kräftig in die Infrastruktur investiert – unter anderem in Schulen und Kitas. Energetische Sanierungs- und Brandschutzmaßnahmen bilden den Schwerpunkt.


Kalenderwoche 31

31.7.2018

Quelle: Kreiszeitung

Jäger der Lüfte als natürlicher Deichschutz


Fünf Küken haben im Nistkasten von Hans-Wilhelm Barghusen das Licht der Welt erblickt. Einer ging beim Fotografieren auf Tauchstation (Foto: Elke Barghusen)

Im Alten Land haben Anwohner Nistkästen für Turmfalken aufgestellt

Für Deiche sind sie ein Segen: Turmfalken dienen als natürlicher Schutz gegen Wühlmäuse, die mit dem Graben von Löchern und Gängen für erheblichen Schaden sorgen. Damit sie ihre Jungen in Ruhe aufziehen können, hatte der Deichverband vor mehreren Jahren interessierten Anwohnern Nistkästen zur Verfügung gestellt. Hans-Wilhelm Barghusen aus Jork-Moorende stellt seit rund vier Jahren einen Nistkasten auf seinem Grundstück auf. "Es waren mal zwei Nistkästen, einen hatte ich selbst nachgebaut", erzählt er. "Aber die Kästen stehen wohl zu dicht beieinander - einer wird von den Vögeln jetzt als An- und Abflugplattform verwendet."

Durch einen Freund, der den Turmfalken ebenfalls einen Platz zum Brüten zur Verfügung stelle, sei er auf die Idee gekommen. "Der Kasten wurde sofort besetzt", erinnert sich Barghusen. Einmal im Jahr kämen die Turmfalken und zögen ihre Jungen dort auf. "Sie bleiben bis zum späten Sommer oder Herbstbeginn. In diesem Jahr gab es fünf Küken, die jetzt flügge sind." 

Für Oberdeichrichter Wilhelm Ulferts vom Deichverband der II. Meile Alten Landes könnten es noch mehr Turmfalken sein. Denn sie drängten die Mäusepopulation spürbar zurück. "Auf den Deichen haben wir Aufsitzstangen für diese Vögel aufgestellt, denn wir möchten so viele Turmfalken wie möglich animieren, dort zu jagen", sagt er. Allerdings müsse beim Aufstellen der ca. 2,30 langen Stangen ein Abstand von rund zwei Kilometern eingehalten werden. "Die Vögel brauchen so ein großes Revier, sonst kommen sie sich beim Jagen in die Quere.“


Kalenderwoche 30

28.7.2018

Quelle: Jork.de,

Das Europäische Kulturerbejahr - Projektantrag des Alten Landes erfolgreich

"Der Hollerweg im Alten Land - Den Anfang verstehen, das Erbe erleben" - Das gemeinsame Vermittlungs- und Netzwerkprojekt der Gemeinde Jork und der Samtgemeinde Lühe für das Europäische Kulturerbejahr profitiert 2018 und 2019 von der Bundesförderung.

 Ein aktuelles Schreiben der Staatsministerin der Bundesregierung für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, an die Gemeinde Jork sorgt für zufriedene Gesichter in den Rathäusern Jork und Lühe, beim Welterbeverein sowie in der interkommunalen Arbeitsgruppe: "Die Entscheidungen für das Förderprogramm im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 sind gefallen. Ich freue mich, Ihnen für Ihr Vorhaben 'Der Hollerweg im Alten Land: Den Anfang verstehen, das Erbe erleben' Mittel in Höhe von bis zu 86.100 Euro aus meinem Kulturetat in Aussicht stellen zu können. Auch mit diesem Projekt können wir erfassbar machen, was uns in Europa verbindet", so die Staatsministerin in ihrer schriftlichen Ankündigung der Fördermittel.

Mit dieser Fördermittelankündigung werden die intensiven Bemühungen der Arbeitsgruppe um die Projektplanungen der letzten Monate belohnt. Diese Entscheidung zeigt uns, das die Bedeutung der Kulturlandschaft des Alten Landes auf Bundesebene - und auch auf europäischer Ebene - wahrgenommen und anerkannt wird. Mit der Beteiligung des Alten Landes am Europäischen Kulturerbejahr 2018 haben sich die  Samtgemeinde Lühe und die Gemeinde Jork zum Ziel gesetzt, einen strategischen Vermittlungsplan für das Alte Land im Rahmen des Kulturerbejahres umzusetzen. Mit dem „Hollerweg“, der sich durch das Alte Land ziehen wird, soll an verschiedenen Vermittlungsorten ein verbessertes Verständnis der europäischen Dimension des Alten Landes erreicht werden und auf diese Weise das Bewusstsein und die Wertschätzung des Erhaltenen geschärft werden.

Im aktuellen Newsletter des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz bei der Beauftragten des Bundes für Kultur und Medien aus Juli 2018 führt die Staatsministerin Monika Grütters weiter aus:

"Viele Projektträger der bisher rund 40 vom Bund geförderten Vorhaben füllen mit ihrem Engagement, ihren Ideen und Initiativen dieses Europäische Kulturerbejahr mit Leben. Dazu tragen sie mit einem ebenso vielfältigen wie eindrucksvollen Programm bei. Mir ist es wichtig, breite Kreise der Gesellschaft zu erreichen und möglichst viele junge Menschen zur Auseinandersetzung mit der europäischen Geschichte einzuladen. Die 24 Projekte, die wir nun zusätzlich fördern wollen, bieten vor allem auch Kindern und Jugendlichen neue Zugänge zum baulichen, archäologischen und immateriellen Erbe. Sie zeigen die Bandbreite unserer im Austausch mit anderen Kulturen gewachsenen europäischen Kultur, auf die wir zu Recht stolz sein können. Denn es ist unser gemeinsames europäisches Kulturerbe, es sind Bauwerke und Denkmäler, lebendige Bräuche und Traditionen, es sind materielle und immaterielle Schätze aus über 2.000 Jahren Geschichte, in denen sinnlich erfahrbar wird, was uns in Europa verbindet."

Aus der Fördermittelankündigung des Bundes wird sich demnächst ein formeller Zuschussbescheid zugunsten der Gemeinde Jork und der Samtgemeinde Lühe ergeben. Das ist der Startschuss in die Projektumsetzung.

Zum Hintergrund: Das Ende Mai 2018 beantragte Projekt beinhaltet drei Bausteine:

Vermittlungsorte:

Geplant ist, an ca. 20 geeigneten Stellen an denen man die Besonderheiten des Kulturerbes veranschaulichen kann, über QR-Codes digital Informationen barrierearm und mehrsprachig zugänglich zu machen. Ebenso soll auf einem Freigelände erlebbar gemacht werden, wie damals durch den Wasserbau das Alte Land von den Holländern entwässert und für die Landwirtschaft nutzbar gemacht wurde. 

Bildungspaket:

In diesem Pilotprojekt werden erstmals anhand regionaler Informationen Unterrichtsinhalte im Fach Erdkunde so aufgearbeitet, dass sie neben den in der Schule zu bearbeitenden Themenbereichen auch authentische Orte, außerschulische Lernorte sowie speziell für das Projekt entwickelte regionale Informations- und Kompetenzräume erschließen und einbeziehen. Dahinter steht das Ziel, eine Kulturlandschaft innerhalb des Lehrplans für den Unterricht relevant, erlebbar und erlernbar zu machen.

Zur Umsetzung des Projektes dient ein Merlin-Medienpaket „Kulturlandschaft Altes Land“ für den NiBiS (Niedersächsischen Bildungsserver). Merlin sind die Medienressourcen für Lernen in Niedersachsen auf dem NiBiS. Das Portal erschließt online professionell erstellte, moderne Medien für den Unterricht von besonderer methodisch-didaktischer Qualität. Dies schließt auch eine außerschulische, barrierefreundliche Nutzung vor Ort mit ein. Ein Verlinkung auf den Deutschen Bildungsserver soll das Unterrichtsmaterial auch für den Gesamtdeutschen Bereich garantieren. 

Ausstellungen im Museum Altes Land:

Im Rahmen des Kulturerbejahres sind zudem die Ausarbeitungen zweier Ausstellungen geplant. Diese Ausstellungen liefern auch Teilaspekte für das beschriebene Bildungspaket und die Vermittlungsorte. 

300. Todestag Arp Schnitger

Die Schnitgerorgeln im Alten Land gehören zum immateriellen Welterbe deutscher Orgelkultur. Anlässlich des 300. Todestages des bedeutenden Altländer Orgelbauers Arp Schnitger in 2019 soll eine Ausstellung konzipiert und umgesetzt werden.

Hervorragende Bauten im Alten Land

Die bedeutende Altländer Baukultur soll in einer Ausstellung „Hervorragende Bauten im Alten Land“ präsentiert und erläutert werden. Die Ausstellung soll durch einen Katalog begleitet werden.


Kalenderwoche 29

17.7.2018

Quelle: Kreiszeitung

Großbrand vernichtet in Neukloster zwei Autowerkstätten

Bei einem Großfeuer in der Nacht zu Montag ist ein ehemaliges landwirtschaftliches Nutzgebäude in Neukloster bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Das Gebäude in der Nähe des Bahnhofs wurde von zwei Kfz-Werkstätten genutzt.

Gegen 1.20 Uhr wurde die Leitstelle alarmiert. Als die Ortswehren Hedendorf und Neukloster sowie die beiden Züge der Buxtehuder Feuerwehr am Unglücksort eintrafen, brannte das Anwesen bereits lichterloh.

Die Freiwilligen konnten - trotz ihres schnellen Einsatzes -  die beiden Werkstätten nicht mehr retten. Sie ließen das Gebäude kontrolliert niederbrennen und verhinderten, dass die Flammen auf benachbarte Häuser übergriffen. 

Verletzt wurde bei dem Unglück niemand. Feuerwehr und Polizei schätzen den Schaden auf rund 500.000 Euro.

Wie es zu dem Unglück kam, steht derzeit noch nicht fest. Die Brandermittler der Polizei werden die Ruine in den kommenden Tagen untersuchen.

Der Einsatz dauerte bis in die Morgenstunden. Die Jorker Straße wurde gesperrt.

Hinweise von Zeugen unter 04161 - 647115.


Kalenderwoche 28

9.7.2018

Quelle: Tageblatt 

Turmfalken im Einsatz gegen Wühlmäuse


Seit einiger Zeit erleben die Turmfalken eine Renaissance als ökologische Schädlingsbekämpfung. Auch im Alten Land sind sie vermehrt zu sehen.


Kalenderwoche 27

5.7.2018

Quelle: Kreiszeitung

Altländer möchten Projekt "Hollerweg" anschieben

Der Hollerweg verbindet als europäische Radroute Hollerkolonien im Alten Land mit jenen in Polen und den Niederlanden. Anlässlich des "Europäischen Weltkulturerbejahrs 2018" hat die Welterbe AG am Gräfenhof in Jork ihr jüngstes Projekt „Der Hollerweg im Alten Land: Den Anfang verstehen, das Erbe erleben“ vorgestellt: In drei Bausteine gegliedert, soll das Alte Land greifbar, erlebbar und erfahrbar gemacht werden - und gleichzeitig einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zum Weltkulturerbe darstellen.

Vermittlungsorte, Bildungspakete und Ausstellungen im Museum Altes Land in Jork: Diese drei Projektbausteine, so die Ideensammlung der AG Welterbe, sollen auf dem "Hollerweg" die Alleinstellungsmerkmale des Alten Landes hervorheben und ganz besonders für junge Menschen und Kinder greifbar machen. Um Fördermittel für die Realisierung einzuwerben, hat die AG Welterbe gemeinsam mit der Gemeinde Jork und der Samtgemeinde Lühe einen Antrag auf Gewährung von Zuschüssen an das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz eingereicht. Kostenpunkt des Projektes: 172.000 Euro. 

"Der ,Hollerweg' vernetzt und stellt die Zusammenhänge von Sichtbarem mit den unsichtbaren, immateriellen, innovativen Alleinstellungsmerkmalen des Alten Landes her", erläuterte AG-Welterbe-Mitglied und Leiterin des Altländer Archivs, Susanne Höft-Schorpp. Beim Projektbaustein "Vermittlungsorte" sollen ca. 20 geeignete Stellen als sogenannte Zeitfenster im Alten Land kenntlich gemacht werden, die das Besondere des Kulturerbes veranschaulichen, beispielsweise anhand einer alten Absperrschleuse in Mittelnkirchen erklären, wie Be- und Entwässerung funktioniert. QR-Codes sollen vor Ort die dazugehörigen Informationen in digitaler Form liefern, barrierefrei und mehrsprachig, in Englisch, Niederländisch und Polnisch.

Im seit 1990 bestehenden Museum Altes Land, das jährlich rund 20.000 Besucher zählt, soll ein weiterer kultureller Eckpfeiler in der neuen Museumsabteilung "Landschaft in Gezeiten - Wasserbaulicher Bereich" entstehen. Geplant ist dort u.a. eine Gesamtübersicht mit sämtlichen Vermittlungsstationen im Alten Land und zwei zusätzlichen Ausstellungen: zum 300. Todestag des Orgelbauers Arp Schnitger und den hervorragenden Bauten im Alten Land. Außerhalb des Museums soll ein Freigelände entstehen, in dem Kinder und Jugendliche eine Poldermühle bauen oder in schwerem Kleiboden graben können.  

Weiterer Baustein: das Merlin-Medienpaket "Kulturlandschaft Altes Land" für den Niedersächsischen Bildungsserver NiBis. Auf dem Portal, das moderne Medien für den Schulunterricht bereitstellt, sei das Alte Land bislang nur als Streuobstwiese aufgetaucht, bemängelte Höft-Schorpp. Vom NiBis aus könne es dann eine Verlinkung auf den Deutschen Bildungsserver geben, um das Material im gesamtdeutschen Bereich zur Verfügung zu stellen.

Die Gemeinde Jork ist Antragsteller für das Projekt, mit der Samtgemeinde Lühe wurde ein Kooperationsvertrag geschlossen. Beide stellen je 20.000 Euro für eine Umsetzung bereit. Die AG Welterbe hofft nun darauf, dass es im Juli erste Reaktionen auf den Antrag gibt. Höft-Schorpp: "Erst dann können wir mit den Vorarbeiten beginnen.“


Kalenderwoche 26

29.6.2018

Quelle: Tageblatt

L 140-Südseite ist asphaltiert

Es geht voran mit der Sanierung der L 140 in Osterjork: Straßenbauer von Matthäi haben am Freitag die ersten beiden von drei Asphaltschichten eingebaut. Die beiden Schichten sind 18 Zentimeter stark.


Kalenderwoche 25

22.6.2018

Quelle: Jork.de

Freies WLAN jetzt auch in Jork

Drei Hotspots sind schon eingerichtet, ein vierter folgt demnächst

Vor zwei Jahren richteten Jorker Jugendliche aus dem Projekt „Pimp your town“ den Wunsch an die Gemeindeverwaltung, freies WLAN in Jork einzurichten. Begleitend dazu haben die politischen Gremien der Gemeinde Jork den Grundsatzbeschluss zum WLAN-Ausbau gefasst. Der Wunsch der Schülerinnen und Schüler konnte jetzt erfüllt werden.

Drei kostenlose Elb-WLAN-Hotspots wurden nun eingerichtet: auf dem Rewe-Parkplatz beim Rathaus, beim Wohnmobilstellplatz am Festplatz und in der Gemeindebücherei an der Bürgerei, Ein vierter Hotspot am Altländer Markt soll demnächst folgen. So können Büchereikunden in Ruhe mit ihren E-Books schmökern und Einheimische und Touristen schonen ihr Datenvolumen. Den Geschäften vor Ort biete die Online-Präsenz darüber hinaus Chancen, ihre Kunden direkt zu erreichen.

Kooperationspartner der Gemeinde Jork sind zu diesem Projekt das TAGEBLATT und die Volksbank Stade-Cuxhaven. Die technischen Voraussetzungen für das Netz schaffte die Firma Addix aus Kiel. Wichtig war dabei, ein absolut sicheres Netz bereitzustellen, das auch den rechtlichen Anforderungen entspricht und die Versorgung in der Gemeinde Jork mit regionalen Partnern anzubieten.

Kalenderwoche 24

14.6.2018

Quelle: Kreiszeitung

Jork: Extrabetreuung kostet weiterhin Geld

Gemeinde Jork muss weniger bezahlen als gedacht

Die Jorker Politik steht hinter der Beitragsfreiheit für die Betreuung ab Dreijähriger in Kitas und bei Tageseltern. Allein gelassen fühlt sie sich trotzdem, stellte der Erste Gemeinderat Matthias Riel auf der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Jugend, Soziales und Sport fest. "Die Betreuung soll beitragsfrei sein, aber keiner weiß, wie es zu realisieren ist." Es sei noch ein weiter Weg bis zu einer realistischen Prognose, wie hoch das Jahresdefizit am Ende für die Gemeinde ausfallen werde. "Wir sind davon ausgegangen, dass wir rund 400.000 Euro zahlen müssen, jetzt liegen wir zwischen 150.000 Euro und 200.000 Euro", so Riel.

Die Beitragsfreiheit betrifft eine tägliche Acht-Stunden-Betreuung von Kindern ab drei Jahren. Krippe und Hort müssen Eltern weiterhin aus eigener Tasche bezahlen. Und auch für einen Extra-Betreuungs-Beitrag ab der neunten Stunde sprachen sich die Ausschussmitglieder aus. Sie soll im Monat 20 Euro kosten, was für die Gemeinde Einnahmen von 20.000 Euro jährlich bedeutet.

Eine Neuerung gab Matthias Riel bekannt: Es werde vom Land ein Ausgleichfonds in Höhe von 48 Millionen Euro für jene Kommunen eingerichtet, denen es nicht aus eigener Kraft gelinge, die fehlenden Elternbeiträge aufzufangen. "Sie können sich darauf verlassen, das wir versuchen werden, unseren Teil davon zu erhalten."

Probleme sah die Politik aber auch beim Angebot der Betreuung. Durch die Beitragsfreiheit - so wird vermutet - werden zukünftig mehr Kinder in die Betreuung gegeben als bisher. Dafür müsse es auch mehr Kitaplätze sowie mehr Betreuungspersonal geben. Und dass dem Markt bald ausreichend Erzieher zur Verfügung stehen, bezweifelte die Politik: Es gebe viele junge Menschen, die sich ausbilden lassen wollten, aber auch hier fehle es an Plätzen - die Wartelisten für eine entsprechende Berufsausbildung seien lang.


Kalenderwoche 23

8.6.2016

Quelle: Kreiszeitung

Ran an die süßen Früchtchen!

Kirschenzeit in der Region hat begonnen / Saison dauert rund sechs Wochen 

(ab). Rot, rund - und einfach lecker! Die Kirschensaison hat begonnen. Auch im Hofladen und am Verkaufsstand von Peter Stechmann an der Apensener Straße in Buxtehude gibt es die süßen Früchte, allen voran die Frühsorten, Earlise, Bellise und Merchand. "Earlise bieten wir rund eine Woche an, dann kommt schon die nächste Sorte", sagt Peter Stechmann. Den Frühsorten schließt sich die mittlere Sorte Carmen an, gefolgt von den Hauptsorten Kordia und Regina.

Was in diesem Jahr anders ist: Durch den sehr trockenen und sehr warmen Mai habe es eine sehr "komprimierte Blüte" gegeben, sagt Peter Stechmann und erklärt: "Normalerweise gibt es sechs bis sieben Kirschenwochen. Durch die ungewöhnlich hohen Temperaturen im Mai hat es eine Vegetationsexplosion gegeben. Es blühten nicht nur die frühen, sondern auch die späteren Sorten. Das bedeutet, dass Sorten, die sonst nacheinander reifen, parallel reifen." Dadurch werde es in ca. 14 Tagen eine Erntespitze geben und sich die Kirschensaison um eine Woche verkürzen. 

Nur die reifen Früchte kommen ins Körbchen: Bis zu drei Erntegänge gibt es, bis ein Baum komplett abgeerntet wurde. Was noch nicht rot und knackig aussieht, bleibt hängen und wird in der nächsten Runde geerntet.

"Damit unsere Kunden jedoch über den sonst üblichen Zeitraum Kirschen kaufen können, werden wir späte Sorten in Folienbeuteln lagern und unser Angebot durch gekühlte Ware strecken."

Ein Kilo Kirschen kostet bei Peter Stechmann derzeit ca. 6,40 Euro.


Kalenderwoche 22

29.5.2018

Quelle: Kreiszeitung

Top-Model Toni Garrn in Jork

 Top-Model Toni Garrn ist Projektpatin im Schulzentrum Jork, die jetzt den Titel 'Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage' erhielt

Promi-Alarm im Alten Land: Top-Model Toni Garrn (25) besuchte am Freitag das Schulzentrum Jork und feierte dort mit 400 Schülern deren Auszeichnung zur "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". Eine Arbeitsgruppe der Schule, die Antirassismus-AG, hatte das international gefragte Top-Model als Projektpatin gewinnen können. 

Garrn, deren Cousine Charisma in Jork lebt und das Schulzentrum besucht, engagiert sich bereits seit Jahren bei Plan International für Mädchen in Afrika und hat 2016 die "Toni Garrn Foundation" ins Leben gerufen. Die gebürtige Hamburgerin erzählte, wie sie mit 17 Jahren zum Modeln nach New York zog. Keine andere Stadt kenne sie, die so tolerant und weltoffen sei. Besonders die vielen Unterschiede in Herkunft, Hautfarbe und Geschlecht machten New York zu einer so spannenden, liebevollen und interessanten Stadt. Das Amt der Projektpatin übernehme sie gerne, sagte Tonie Garrn, denn: "Ich finde es toll, dass es Schulen gibt, die sich gegen Rassismus und für Toleranz stark machen und dass ihr so eine Schule seid."

In einem feierlichen Akt setzten sich die Schüler in ihren Beiträgen mit dem Thema Rassismus auseinander. Darunter auch das Gedicht "Phänomen" von Hanns Dieter Hüsch, eindrucksvoll vorgetragen von elf Schülern der Antirassismus-AG. Ziel der Arbeitsgruppe sei unter anderem ein friedliches Zusammenleben und eine angenehme Arbeitsatmosphäre innerhalb der Schule, erklärte AG-Mitglied Melda Aydin.

Claudia Dierkes-Hartwig vom Niedersächsischen Kultusministerium überreichte der Schule die Auszeichnung. Sie lobte die Schülerinnen und Schüler für ihr Engagement, sie hätten sich Gedanken gemacht, in einer AG gearbeitet und bewiesen, dass sie Teil des Netzwerks "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" seien. Sie hoffe, so Dierkes-Hartwig, dass es bald 300 Schulen mit dem Titel in Niedersachsen geben werde - nach Nordrhein-Westfalen und Bayern sei Niedersachsen dann das Bundesland mit den meisten Schulen, die sich dieses Themas annähmen. 

Insgesamt 100.000 Schüler und 1.000 Lehrer engagierten sich in diesem Projekt,.

Der Titel verpflichte aber auch, sich weiterhin gegen jede Form von Diskriminierung einzusetzen, mahnte Claudia Dierkes-Hartwig, und "nicht wegzugucken". Doch da sei die Schule auf einem gut Weg - allein die AG plane ihre nächsten Projekte wie eine kulinarische Weltreise und Stolpersteine. "Und vielleicht ist der Schülerfriedenspreis auch etwas, mit dem ihr euch beschäftigen möchtet.“


Kalenderwoche 21

26.5.2018

Quelle: Tageblatt

„SCHULE OHNE RASSISMUS – SCHULE MIT COURAGE“

Projektpatin Toni Garrn beim Festakt in der Oberschule Jork


Das Schulzentrum Jork ist die 293. „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ in Niedersachsen. Als Patin hatten die AG um Melda Aydin das Model Toni Garrn aus New York gewinnen können. Ein Grund: Ihre Cousine Charisma wohnt in Jork.


Kalenderwoche 20

18.5.2018

Quelle: Kreiszeitung

Erstes Klimaquartier im Alten Land

Immobilienbesitzer können beim Sanieren Steuern sparen

Mit dem Einstieg in ein energetisches Sanierungskonzept hat sich die Gemeinde Jork viel vorgenommen: Sie will Klimaschutzaktivitäten weiter ausbauen, in die Jahre gekommene Gebäude wieder attraktiv machen und auf den demografischen Wandel reagieren. Wer eine ältere Immobilie innerhalb eines definierten Klimaquartiers besitzt oder erwirbt, profitiert beim Sanieren und spart Steuern. Damit ist das Projekt auch für Neubürger interessant. Für die Erstellung eines energetischen Quartierskonzept hat der Jorker Bauausschuss auf seiner jüngsten Sitzung in der Alten Wache jetzt grünes Licht gegeben und ein Gebiet ins Auge gefasst.

"Wir suchen einen Weg, bisherige Baugebiete attraktiver zu machen, haben andererseits aber auch Interesse an energetischer Stadtsanierung und Klimaschutz." Mit diesen Worten leitete der Vorsitzende des Ausschusses für Bau-, Planungs-, Umwelt und Klimaschutz, Stefan Pölk (CDU), die Sitzung ein. Zu klären seien Fragen wie: Welche Vorteile haben Grundstückseigentümer von einem Energetischen Quartierskonzept? Welche die Kommune? Und welche Gebiete passen zur Bildung Energetischer Klimaquartiere?

Einige Antworten konnte Klaus von Ohlen vom Sanierungsträger BauBeCon aus Bremen liefern. In dem energetischen Quartierskonzept werden in einem festgelegten Gebiet Energiesparpotenziale ausgelotet und Empfehlungen ausgesprochen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) trägt bis zu 65 Prozent der förderfähigen Kosten des Quartierkonzepts, die N-Bank übernimmt 20 Prozent, maximal aber 10.000 Euro. Jork wäre mit einem Eigenanteil von 35 Prozent dabei. Das große Plus für Immobilieneigentümer: Sie können energetische Sanierungsmaßnahmen steuerlich absetzen, und das über einen Zeitraum von 15 Jahren. 

Welche Kosten auf die Kommune zukommen könnten, erläuterte Klaus von Ohlen anhand eines Beispiels: Ein Klimakonzept mit Gesamtkosten von 70.000 Euro wird von der KfW mit 45.500 Euro bezuschusst. Der Eigenanteil der Gemeinde liegt dann bei 24.500 Euro abzüglich des Zuschusses der N-Bank, in diesem Fall 10.000 Euro. Jork müsste einen Betrag von 14.500 Euro zahlen. Ein Sanierungsmanager übernimmt die Fördermittel-Akquise oder ist Ansprechpartner, z. B. bei Veranstaltungen mit Bürgerbeteiligung. 

Besonders für junge Familien könnte das interessant sein, so der Erste Gemeinderat Matthias Riel. Eine Alternative zum Bauen wäre für sie der Kauf eines älteren Hauses, das dann mit Steuervorteilen saniert werden könnte. Von Ohlen ergänzte, die Motivation, bei diesem Projekt Geld zu sparen und zeitgleich etwas für die Umwelt zu tun, müsse dringend an (zukünftige) Immobilieneigentümer weitergegeben werden. 

Als erstes Quartier stellte Thomas Bültemeier von der Planung Gemeindeentwicklung ein 64 Hektar großes Gebiet südlich der Straße Westerjork und der Borsteler Reihe mit Baubestand aus den 1950er- bis 1970er-Jahren vor. "Hier sehen wir großen Handlungsbedarf."

Als klassisches Beispiel eines Klimaquartiers nannten Klaus von Ohlen und Matthias Riel die Steinfeldsiedlung in Harsefeld: Dort seien bislang 38 Verträge mit einem Finanzierungsvolumen von 1,5 Millionen Euro umgesetzt worden.

Infos zur Förderung

Die Bundesregierung will im Bereich älterer Gebäude Klimaneutralität erreichen, und das bis zum Jahr 2050. Bundesweit soll der Sanierungsbestand von ein auf zwei Prozent angehoben und dazu quartiersbezogene energetische Konzepte sowie das damit einhergehende Sanierungsmanagement besonders gefördert werden. 


Kalenderwoche 19

8.5.2018

Quelle: Jork.de,

Landrat Roesberg überreicht Einbürgerungsurkunden an 32 neue Staatsbürger aus 16 Ländern

Landrat Michael Roesberg hat am Donnerstag (3. Mai) 32 Frauen, Männern und Kindern aus 16 Ländern, für die seit Jahresbeginn das Einbürgerungsverfahren abgeschlossen worden ist, feierlich die Einbürgerungsurkunden überreicht. Als Festredner gratulierte der Stader Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann den neuen deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern.

„114 Einbürgerungen aus der Türkei, Polen, Großbritannien und 36 weiteren Staaten, wie etwa Venezuela, der Schweiz und Niger hat es allein 2017 im Landkreis Stade gegeben“, bilanzierte Roesberg. Diesmal stammten die meisten Eingebürgerten aus der Türkei (7), der Ukraine (4), Tunesien (3), und Polen (3). Sieben der jetzt Eingebürgerten stammen aus der EU.

Beim festlichen Empfang für die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger sagte Landrat Roesberg: „Sie haben ihren Wohnsitz in Deutschland, aber auch in der Europäischen Union, genießen somit Freizügigkeit in Europa und können auch außerhalb unseres Kontinents ohne Visum in viele Länder reisen. 176 Länder können mit dem deutschen Reisepass bereist werden. Damit ist die deutsche Staatsbürgerschaft die wertvollste der Welt. Lebensqualität und Sicherheit fließen in die Bewertung ein. Eine größere persönliche Freiheit gibt es auf der ganzen Erde nicht.“

Der Stader Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann rief in seiner Festrede dazu auf, sich ins gesellschaftliche Leben einzubringen. Die Voraussetzungen für Integration seien in Deutschland sehr gut, zumal laut Grundgesetz Chancengleichheit unabhängig etwa von Geschlecht, Alter und Herkunft gelte. Mit den Rechten seien aber auch Pflichten verbunden. Grundmann rief die Eingebürgerten außerdem auf, sich in Vereinen oder Organisationen wie der Feuerwehr zu engagieren und so noch mehr Teil der deutschen Gesellschaft zu werden.Sorgten für den musikalischen Rahmen bei der Einbürgerungsfeier:Henriette Brockmann und Lando Walter.

Bei der Einbürgerungsfeier waren auch Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen aus dem Landkreis Stade sowie Kreispolitiker wie der Kreistagvorsitzende Hermann Krusemark als Gäste dabei.

Die meisten der 32 am Donnerstag Eingebürgerten leben bereits längere Zeit in Kommunen des Landkreises: 9 in Stade, 16 in Buxtehude, 4 in Jork, sowie jeweils einer in den Samtgemeinden Oldendorf-Himmelpforten, Lühe  und Fredenbeck.

Zuwanderer können in der Regel nach acht Jahren ihre Einbürgerung in die Bundesrepublik beantragen, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen, zu denen unter anderem ausreichende Sprachkenntnisse, sowie eine Aufenthaltserlaubnis gehören und sie den Lebensunterhalt selbst bestreiten können.


Kalenderwoche 18

5.5.2018

Quelle: Kreiszeitung

Raika Stresska ist die neue Blütenkönigin

 

Reika Streska (22) ist die neue Altländer Blütenkönigin. Tausende Besucher verfolgten die "Krönungszeremonie" der Wirtschaftsingenieurin aus Jork bei strahlendem Sonnenschein in der Jorker Ortsmitte. Landrat Michael Roesberg legte der frisch gebackenen Majestät die traditionelle Kette um. Mehr zur neuen Königin und zum Blütenfest lesen Sie am Mittwoch im WOCHENBLATT sowie ab Dienstagabend online.


Kalenderwoche 17

26.4.2018

Quelle:  Kreiszeitung

Appell an Autofahrer: Bitte stellt den Motor ab!

 Die Baufirma Matthäi bittet darum, beim Warten an der Ampel den Motor auszustellen, da sonst lästige Abgase in die Küche der Anwohner ziehen

Eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen im Landkreis ist seit Wochen nur noch halbseitig befahrbar und trotzdem halten sich die Staus relativ in Grenzen. So lautet das erste Zwischenfazit auf der Baustelle der L140 in Osterjork. Bis August soll der erste Abschnitt vom Grenzweg bis zum Heckenweg fertig sein. "Der Verkehrsfluss ist sehr gut. Viele Autofahrer weichen offenbar weiträumig aus", berichtet André Peters, Bauleiter bei der Firma Matthäi. 

Erschwerend käme jedoch in diesen Tagen hinzu, dass auch die Ortsdurchfahrt in Dammhausen teilweise gesperrt sei. Das wirke sich zusätzlich auf die Wartezeiten vor der Baustellenampel aus, so Peters. Die Folge: In der Hauptverkehrszeit müssen Auto-Fahrer schon mal zwei Ampelphasen ausharren, bis sie das Nadelöhr passieren können. Das WOCHENBLATT hat nachgemessen. Eine Rotphase dauert in etwa fünf, die Grünphase ungefähr zwei Minuten. 

In den jüngsten Anlieger-Sprechstunden kam es zu einigen Beschwerden, was die Blechlawinen vor den Ampeln angehen. Anwohner beklagten sich, dass der Abgasgestank zu ihnen in die Küche zieht. André Peters richtet einen Appell an die Verkehrsteilnehmer: "Bitte stellt den Motor an der Ampel ab." Matthäi hat bereits entsprechende Schilder aufgestellt. Weitere sollen folgen. 

Zum Bauablauf: Die ersten 250 Meter des neuen Entwässerungskanals liegen bereits im Boden, in diesen Tagen ist der Unterbau der Straße dran. Im Mai werden dann die Bordanlagen und der Parkstreifen gepflastert. 

Am morgigen Donnerstag starten die Fräsarbeiten im zweiten Teilbereich auf der südlichen Straßenseite. Matthäi plant, im Juni die Arbeiten im "Süden" bis auf die oberste Asphaltschicht weitgehend zu beenden, um den Verkehr danach auf die Nordseite umzuschwenken. Peters: "Wir haben uns dafür entschieden, den ersten Abschnitt in zwei Teilbereiche zu untergliedern, um den Anliegerverkehr zu gewährleisten. Außerdem brauchen wir die Lagerkapazitäten für den Aushub und unser Material."

Ob der erste Abschnitt im August wirklich fertig ist, scheint schwer zu sagen - zu viele Überraschungen lauern im Erdreich. "Wir bemühen uns, aber wir finden immer wieder Leitungen, die nirgendwo eingezeichnet sind." Das stelle die Kanalbauer vor große Herausforderungen. Denn sie müssen die Höhenlage unbedingt einhalten, damit später das Wasser abfließen kann.


Kalenderwoche 16

20.4.2018

Quelle: Kreiszeitung

Jork: "Rückstand wird bald ausgeglichen"

Erste Blüten zeigen sich / "Mausohr" überwiegt noch

Jedes Jahr wieder erfreuen sich Einheimische und Touristen an der herrlichen Blütenpracht im Alten Land. Zur Orientierung, wann diese zu erwarten ist, dient das Blütenbarometer, das den Entwicklungsstand von der Knospe bis zum Abblühen zeigt. Bei der Kirsche zeigt es den Entwicklungsstand "Mausohr" an, beim Apfel den "Aufbruch". 

Die ersten Kirschen seien bereits aufgeblüht, sagt Joerg Hilbers, Leiter des Beratungsteams Kernobst - Geest des Obstzentrums Esteburg in Jork. "Die kalten Tage haben die Blüte bei Apfel und Kirsche etwas ausgebremst und einen zirka zweieinhalbwöchigen Rückstand verursacht." Doch die warmen Temperaturen, die für die kommenden Tage angekündigt seien, würden für einen kräftigen Blüh-Schub sorgen, ist Hilbers sicher. "Dann wird sich auch der Rückstand innerhalb der nächsten Wochen, voraussichtlich zwischen Ende April und Anfang Mai, wieder relativieren."

Die ersten Kirschen im Obstbauzentrum hätten bereits das Ballonstadium erreicht, zeigten erste Blüten. Äpfel seien im Bereich grüne Knospe - rote Knospe. Prognosen zur kommenden Ernte ließen sich noch nicht stellen, so der Kernobstexperte. "Wir gehen aber von einer überaus reichlichen Blüte aus und erhoffen uns eine gute Bestäubung."

Noch etwas verhalten zeigen sich derzeit die Blüten auf dem Obsthof Feindt in Jork. "Bei uns geht es gerade mit der Kirsche los", sagt Mitarbeiterin Kristina Bösch. 


Kalenderwoche 15

10.4.2017

Quelle: Kreiszeitung

Familie Henke lebt für den Fußball

Viele Frauen sind genervt, wenn der Mann mal wieder zum Fußball geht. Ganz anders ist es bei Manuela (49) und Dirk Henke (51) aus Jork. Die beiden teilen die Leidenschaft für den Ballsport und haben sogar fünf Jahre lang gemeinsam eine Jugendmannschaft trainiert. Inzwischen trainiert jeder seine eigene Mannschaft und auch der jüngste Sohn der Henkes tritt in die Fußstapfen seiner Trainer-Eltern. 

Als Dominik (14) im Jahr 2010 anfing, in der U8-Mannschaft der JSG Altes Land zu kicken, begann auch die Trainer-Laufbahn seiner Eltern. Manuela Henke hatte als erste den Trainerschein, ihr Mann absolvierte die Prüfung erst vor zwei Jahren. 

"Seit ich als Trainerin auf dem Fußballplatz stehe, bin ich viel selbstbewusster geworden", sagt Manuela Henke. Sie hat im Gegensatz zu ihrem Mann zwar selbst nie aktiv gespielt, war aber schon immer fußballbegeistert. 

Vor drei Jahren verabschiedete sich die Bürokauffrau aus der heutigen C1-U15-Mannschaft, die sich derzeit in der Qualifikationsrunde für einen Aufstieg in die Bezirksliga befindet. Dafür trainiert Manuela Henke jetzt die G-Junioren-Mannschaften U7 und U8 beim TuS Jork und hat viel Spaß an der Arbeit mit den Jüngsten. Unterstützt wird sie dabei von ihrem Sohn und Co-Trainer Dominik.

Bauleiter Dirk Henke, der als Kind und Jugendlicher in Hamburg kickte, trainiert zusammen mit Alexander Eßer, Jan Gerdes und Kerstin Piepenbrink nach wie vor die erfolgreiche C1-U15-Mannschaft, die im vergangenen Jahr als erste Mannschaft der JSG Altes Land den Kreismeister-Titel holte. 

Zusammen mit seiner Frau ist der Bauleiter bei jedem Spiel dabei. Auch wenn die beiden dafür inzwischen bis nach Bremen oder Cuxhaven fahren müssen. Henke ist außerdem Jugendkoordinator bei der JSG Altes Land und ist für die Homepage der Jugendspielgemeinschaft verantwortlich. 

Übrigens: Manuela und Dirk Henke, sowie alle drei Kinder des Paares, sind große HSV-Fans und zittern oft gemeinsam vorm Fernseher, wenn die Hamburger auf dem Platz um den Klassenerhalt kämpfen. Manchmal sind sie auch live im Stadion dabei. "Für eine Dauerkarte reicht die Zeit aber leider nicht", so Dirk Henke. "Dafür stehe ich selbst zu oft auf dem Fußballplatz".

• Für ihr großes Engagement wurden die Henkes jüngst im Rahmen der Sportlerehrung der Sparkasse Stade-Altes Land ausgezeichnet (das WOCHENBLATT berichtete). 

• Die JSG Altes Land freut sich stets über neue Trainer, Betreuer und auch Spieler. Jede Altersklasse kann auf Leistungsebene trainieren, betont Dirk Henke. Viele ehemalige Spieler sind inzwischen auf Landesebene aktiv.

•www.jsg-altesland.com


Kalenderwoche 14

5.4.2018

Quelle: Jork.de

Blütenbarometer

Der schnelle Blick auf den Blütenstand....


Damit alle Blütengäste die Möglichkeit haben rechtzeitig anzureisen, um die Blütenpracht im Alten Land zu erleben, gibt es das virtuelle Blütenbarometer. Neben dem aktuellen Blütenstand kann man sich noch intensiver über Obstblüten, dem Alten Land, Tourismusfragen und natürlich über die Herkunft des Blütenbarometers informieren.

Finden kann man das Blütenbarometer unter: www.bluetenbarometer.de 


Kalenderwoche 13

27.3.2018

Quelle: Tageblatt

Wilhelm Stubbe und Erna Bruhn feiern Abschied


Im Fährhaus Kirschenland in Wisch wurde am Montagnachmittag viel umarmt, geherzt, gedrückt und geküsst. Das Urgestein Wilhelm Stubbe und seine Schwester Erna Bruhn feierten ihren Abschied, und das ganze Alte Land – so schien es – feierte mit.


Kalenderwoche 12

22.3.2018

Quelle: Jork.de,

Neue Ideen und Akteure für die deutsch-französische Partnerschaft gesucht

Informationsabend am 17.04.2018 für alle Interessierte, die mit ihren Ideen und ihrer aktiven Mitarbeit die deutsch-französische Partnerschaft stärken möchten

Nachdem es zuletzt etwas still um die offiziellen Kontakte mit unseren französischen Partnergemeinden von der Presqu'île de Brotonne geworden war, hatte der Besuch einer Jorker Delegation im Herbst 2016 anlässlich des 30-jährigen Bestehens unserer Städtepartnerschaft wieder neue Impulse entstehen lassen. Gemeinsam mit Französisch-Lehrerinnen der Oberschule Jork und dem Collège Victor Hugo in Caudebec-en-Caux verständigte man sich darauf, mit den Planungen für einen Schüleraustausch zu beginnen.

Im September 2017 war es dann soweit und 22 Schülerinnen und Schüler der Oberschule waren für eine Woche zu Gast in der Presqu'île de Brotonne. Nun werden 12 Schülerinnen und Schüler aus Frankreich mit zwei Begleiterinnen vom 16.4 bis zum 20.4. bei uns in der Gemeinde Jork zu Besuch sein. 

Nach diesem gelungenen Start des Jugendaustauschs soll nun die Partnerschaft mit neuen Ideen und Konzepten belebt werden.

Eine offizielle Delegation der Gemeinden auf der Presqu'île de Brotonne und des Partnerschaftskomitees ist zu einem Besuch in der Gemeinde Jork vom 07. bis 10.09.2018 eingeladen. 

Hierzu werden aus Jork interessierte Bürgerinnen und Bürger gesucht, die mit ihren Ideen und ihrer aktiven Mitarbeit die deutsch-französische Partnerschaft stärken möchten. 

Ein Informationsabend findet am Dienstag, 17. April 2018 um 19:00 Uhr in der Alten Wache, Schützenhofstraße 16 A, 21635 Jork statt.

Seien Sie dabei und informieren Sie sich über die Partnerschaft zwischen unseren Freunden aus der Presqu'île de Brotonne und Jork. 

Weitere Informationen bekommen Sie bei Sabine Martens von der Gemeindeverwaltung Jork, Tel.: 04162/9147-21, E-Mail: martens@jork.de.


Kalenderwoche 11

15.3.2018

Quelle: Tageblatt 

Oberschule Jork: Eine ganz andere Schullandschaft

Der erste Jahrgang hat die vor sechs Jahren eingeführte Oberschule mit gymnasialem Zweig in Jork abgeschlossen. Im Gespräch berichten Schüler, Lehrer und Eltern, wie sich die Auswahl möglicher Bildungswege und das Lernen in Jork durch diese neue Schulform verändert haben.


Kalenderwoche 10

7.3.2018

Quelle: Kreiszeitung

Die Gemeinde Jork plant die Zukunft

 Trotz Flächenkonflikten mit dem Obstbau will Jork Baugebiete entwickeln

Die Zukunft planen: Das hat sich die Arbeitsgruppe „Demografische Entwicklung“ auf die Fahne geschrieben. Was kann die Gemeinde Jork tun, um den Prozess der älter werdenden Gesellschaft zu gestalten, bzw. nach Möglichkeit zu verlangsamen oder sogar für sich umzukehren? Was für Anreize können Politik und Verwaltung für junge Leute schaffen? Mögliche Antworten auf diese drängenden Fragen stellte die AG - bestehend aus jeweils einem Fraktionsvertreter und Führungskräften aus dem Rathaus - jüngst im Gemeinderat vor. Zwei Handlungsfelder stehen dabei im Mittelpunkt. 

Wie berichtet, hat Jork das Problem, dass Bauplätze rar gesät sind. Junge Jorker oder Auswärtige, die sich ihren Traum von den eigenen vier Wänden im Alten Land erfüllen wollen, haben kaum eine Chance, in Jork fündig zu werden. Deshalb soll nun das Ziel verfolgt werden, alte Baugebiete zu restrukturieren, indem z.B. große Grundstücke geteilt werden dürfen. So können Grundstücke statt nur mit einem Haus mit zwei Häusern bebaut werden. 

Der weitere Plan: In die Jahre gekommene Siedlungen sollen mit energetischen Quartierskonzepten aufgewertet werden. Die Idee, die dahinter steckt: Neue Eigentümer könnten dank öffentlicher Förderprogramme alte Häuser günstiger sanieren. 

Zusätzliche Baugebiete sollen auch kein Tabuthema sein - trotz des Flächenkonfliktes mit dem Obstbau. Die Gemeinde will „in die Entwicklung angemessener Neubaugebiete mit regionaler Identität einsteigen“, heißt es in der Sitzungsvorlage. Dafür müssen Gelder für die Boden-Bevorratung ab 2019 in den Haushalt eingestellt werden.

„Aber was nützt es, attraktive Wohnquartiere zu haben, wenn es dazu kein passendes Bildungsangebot gibt?“, stellte AG-Leiter Partho Banerjea (Bürgerverein Jork) während der Ratssitzung als Frage in den Raum. Deshalb will sich die Gemeinde als zweites wichtiges Handlungsfeld intensiver um die Kinderbetreuung und die Bildung kümmern. Eine strategische Schulentwicklungsplanung müsse her. Die zentrale Frage: Lässt sich die Grundschule am Westerminnerweg räumlich so umgestalten, dass sie zukunftsfähig ist, oder muss eine neue Schule gebaut werden? Der Gesetzgeber stellt hohe Anforderungen an die Inklusion. Zudem strebt die Gemeinde ein Ganztagsangebot an. Auch das erhöht den Raumbedarf. Eine Ist-Analyse soll Aufschlüsse darüber geben.

Die Bürger sind bei dem Prozedere gefragt. Banerjea: „Wir wollen die Bürger aktiv in die Planungen einbinden.“ Einstimmig hat der Gemeinderat die strategischen Ziele beschlossen.

Dafür gibt Jork in 2018 Geld aus

Die Gemeinde Jork ist mit ihrem Haushaltsplan 2018 ins Minus (1,35 Mio. Euro) gerutscht (das WOCHENBLATT berichtete). Ein Großteil der Investitionen muss die Gemeinde über Kredite finanzieren, weil die Überschüsse aus 2017 gebraucht werden, um das Defizit auszugleichen. Dafür nimmt Jork in diesem Jahr Geld in die Hand: 

• In den Straßenbau, u.a. die 

L 140-Sanierung, neue Bushaltestellen, den Ausbau von Gemeindestraßen und die Restzahlung für die Umgehungsstraße, sollen 2,3 Mio. Euro fließen. 

• Die Investitionen in Kindertagesstätten betragen 900.000 Euro, fürs Schulwesen werden 590.000 Euro ausgegeben.

• 330.000 Euro sind für ein Fahrzeug für die Feuerwehr Borstel eingeplant.

• 175.000 Euro beträgt der gemeindliche Eigenanteil für den Breitbandausbau.

• 50.000 Euro - mit Sperrvermerk - sind für eine neue Arp-Schnitger-Brücke veranschlagt worden.

• Erlöse plant die Gemeinde aus der Grundstücksvermarktung ein, vor allem im Gewerbegebiet Ostfeld. Der Plan: rund 700.000 Euro.


Kalenderwoche 9

4.3.2018

Quelle:  Kreiszeitung

Jork wird für hohe Steuerkraft bestraft

Der Jorker Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung am vergangenen Mittwoch den Haushaltsplan 2018 einstimmig verabschiedet. Das Besondere an dem Zahlenwerk: Die Gemeinde muss mit einem Defizit von 1,35 Mio. Euro kalkulieren. Gesamt-Erträgen von ca. 19,1 Mio. Euro steht ein Aufwand von 20,48 Mio. Euro gegenüber. Der Grund: die hohe Steuerkraft der Gemeinde (das WOCHENBLATT berichtete). Wie passt das zusammen? Weil die Gemeinde viele Steuern einnimmt, rutscht ihr Etat ins Minus? „Wir werden für unsere guten Steuereinnahmen bestraft“, sagte CDU-Fraktionschef Michael Eble in der Ratssitzung. 

Es sind vor allem die ausbleibenden Schlüsselzuweisungen des Landes von ca. 800.000 Euro und eine höhere Umlage an den Landkreis von 6,6 Mio. Euro (Rekord!), die zu dem Negativ-Ergebnis führen. Auch neue Kita-Plätze kosten die Gemeinde über 200.000 Euro mehr, so Bürgermeister Gerd Hubert.

Formal ist der Haushalt trotzdem ausgeglichen, da die Gemeinde auf eine Überschuss-Rücklage von rund 1,8 Mio. Euro zum Abschluss 2017 zurückgreifen kann. „Das ist gleichzeitig allerdings auch der Schwachpunkt dieses Haushaltes, dass wir die Rücklagen abbauen müssen. Das führt zu einem Kernproblem bei der Investitionsfinanzierung“, erklärt Kämmerer Matthias Riel. 

Die Folge: Die Gemeinde muss fast alle Investitionen in diesem Jahr über Kredite finanzieren. Eine Rücklage bleibt nur noch in Höhe zwischen 440.000 und 740.000 Euro verfügbar. Der Kreditbedarf liegt in den Jahren von 2018 bis 2021 bei 4,1 Mio. Euro, die Netto-Neuverschuldung beträgt rund zwei Mio. Euro bis Ende 2021. Der Jorker Schuldenstand liegt laut Riel ca. zehn Prozent über dem Landesschnitt.

Dass der Haushalt überhaupt einstimmig im Rat verabschiedet werden konnte, ist einer interfraktionellen Runde zu verdanken, die sich letztlich auf eine Etat-Version verständigen konnte. In der jüngsten Bauausschuss-Sitzung sah das noch ganz anders aus, als sich alle Ausschuss-Mitglieder ihrer Stimme enthielten und somit den Haushalt ablehnten. 

Ein wesentlicher Knackpunkt waren damals die von der Gemeinde über die Jahre eingeplanten zwei Mio. Euro für die Sanierung des Flachdachs am Schulzentrum. Die sind nun erst einmal vom Tisch. Zunächst soll geprüft werden, was wirklich repariert werden muss. 


Kalenderwoche 8

20.2.2018

Quelle: Tageblatt

Forum Tideelbe: Altländer mahnen Wachsamkeit an

Im Alten Land wird zurzeit mit Argusaugen beobachtet, was sich beim „Forum Tideelbe“ tut. Der Vorschlag, die Borsteler Binnenelbe wieder an den Elbstrom anzuschließen, berührt vor Ort viele Interessen. Bürger kritisieren mangelndes Engagement von Gemeinde und Landkreis.


Kalenderwoche 7

18.2.2018

Quelle: Jork.de,

Das Alte Land ist beim Europäischen Kulturerbejahr dabei


Unter dem Leitthema Europa: Austausch und Bewegung wird das Projekt "Der Hollerweg – Den Anfang verstehen, das Erbe erleben. Landschaft in Gezeiten" vorgestellt

Mit Europäischen Kulturerbejahr fordert die Europäische Kommission auf, dazu beizutragen, Europa den Europäern wieder ein Stück näher zu bringen. Werfen wir gemeinsam einen Blick auf unser kulturelles Erbe, hören unserer gemeinsamen europäischen Geschichte zu, erzählen sie weiter – auch ganz lokal bei uns zuhause.

Das Alte Land stellt sich mit dem Projekt "Der Hollerweg – Den Anfang verstehen, das Erbe erleben. Landschaft in Gezeiten" vor.

Hier gelangen Sie zur Projektvorstellung im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahrs.


Kalenderwoche 6

8.2.2018

Quelle: Tageblatt 

Schulleiter: Die Probleme spitzen sich zu

Mit seinem jungen, motivierten Team macht die pädagogische Arbeit in der Grundschule am Westerminnerweg zurzeit richtig Spaß, sagt Schulleiter Heinrich Lücken. Aber die äußeren Bedingungen sind alles andere als optimal.


Kalenderwoche 5

1.1.2018

Quelle: Kreiszeitung

Jork: Wo gibt es noch Platz für junge Familien?

„Wo können wir bauen?“ Eine Frage, die immer öfter von jungen Familien an Jorks Bürgermeister Gerd Hubert herangetragen wird. Leider muss der Rathaus-Chef dann bisweilen mit den Achseln zucken. Denn es gibt so gut wie keine Bauplätze mehr in Jork. Das soll sich bald ändern. 

Im Gemeinderat am 28. Februar werden die Ergebnisse einer Arbeitsgruppe zum Thema Demografie präsentiert. Ein Punkt neben vielen anderen ist die Bereitstellung neuer Bauplätze, bzw. die Entwicklung alternativer Ideen, Wohnraum zur Verfügung zu stellen. 

Wie das genau funktionieren soll, will Hubert noch nicht verraten. Es könnte aber u.a. in die Richtung eines Sanierungsmanagements gehen. Ein solches energetisches Quartierskonzept wird bereits erfolgreich in Harsefeld praktiziert. Hubert: „Harsefeld ist in der Hinsicht ein Vorbild.“

Klar ist: Jork ist als Wohnort äußerst attraktiv für junge Leute mit oder ohne Familie: (noch) bezahlbar, landschaftlich attraktiv und in direkter Nachbarschaft zur Metropole Hamburg. Zum Airbus-Werk und in den Hafen braucht man mit dem Auto nur rund 20 Minuten. Hubert: „Ich bekomme viele Anfragen von Jorkern, aber auch von Auswärtigen, die bei uns bauen wollen.“

Die Ausweisung großer neuer Baugebiete wie einst das „Westfeld“ schließt Hubert aber weitgehend aus: „Wir können den Flächen-Konflikt mit dem Obstbau nicht totschweigen.“ Kleinere Baugebiete mit zehn bis 20 neuen Wohneinheiten kann sich Hubert dagegen vorstellen. Oder eben alte Siedlungen werden restrukturiert. 

Einerseits könnten Regelungen in Bebauungsplänen so geändert werden, dass große Grundstücke geteilt werden dürfen, um An- oder Neubauten möglich zu machen. Hubert: „Es gibt viele Grundstücke in Jork mit mehr als 1.000 Quadratmetern.“ Heutzutage gehe der Trend aber eher zu kleineren Parzellen mit ca. 600 Quadratmetern. Frei werdende Grundstücke könnten dann mit zwei Häusern statt mit einem bebaut werden.

Die andere Idee: Man schafft in 60er/70er-Jahre-Siedlungen, die über kurz oder lang von Leerständen bedroht sind, finanzielle Anreize, um die alten Häuser günstig sanieren zu können, dass sie energetisch auf dem neuesten Stand sind. Der Bund unterstützt die Kommunen dabei mit Förderprogrammen der KfW-Bank. Eigentümer profitieren von Steuervorteilen.

In Harsefeld ist zum Beispiel die Steinfeldsiedlung ein solches sogenanntes Klimaquartier. In Jork könnten das - beispielsweise - die Gartenstraße oder Gebiete in Borstel sein. So könnten junge Leute unter Umständen davon überzeugt werden, statt in einen Neubau in ein älteres Haus einzuziehen - nach einer entsprechenden Sanierung. Hubert: „Warum sollten ältere Quartiere irgendwann leerstehen?“


Kalenderwoche 4

26.1.2018

Quelle: Tageblatt

Dachschaden des Schulzentrums geht in die Millionen

Das Flachdach des Schulzentrums Jork muss dringend saniert werden. Ein schwerer Wasserschaden fiel auf, weil es in die Informatikräume tropfte und sich schon Deckenpaneele ablösten. Die Gemeinde rechnet dafür nun mit Ausgaben von bis zu zwei Millionen Euro in den nächsten Jahren.


Kalenderwoche 3

21.1.2018

Quelle: Jork.de

Landräte bekräftigen ihre Forderung nach mehr Stellen bei der Polizei

Elf Landräte aus dem nördlichen Niedersachsen unter Vorsitz von Landrat Michael Roesberg haben ihre Forderung nach mehr Personal bei der Polizei bei einer Konferenz in Rutenbeck bekräftigt.

„In fast allen Polizeiinspektionen unserer Landkreise fehlen Stellen. Es wäre gut, wenn die Landespolitik dieses Thema mit Nachdruck auf die Agenda setzt“, fasst Landrat Michael Roesberg die „deutliche Erwartungshaltung“ der Landrätekonferenz Lüneburg-Stade nach ihrer Tagung zusammen.

Unzufrieden sind die Landräte mit den bisherigen Reaktionen des Polizeipräsidenten in Lüneburg, auf die Forderung nach mehr Polizeistellen in den Landkreisen. Roesberg: „Wir Landräte haben vor einem Jahr in einem Gespräch mit Polizeipräsident Kruse in Lüneburg auf die schwierige Situation für die Polizei in den Landkreisen hingewiesen. Eine nachhaltige Verbesserung ist aber bis heute nicht eingetreten.“

Kindergarten-Kosten ebenfalls Thema

Die Landräte hatten bei ihrem Treffen am Donnerstag außerdem über die von Niedersachsen geplante Beitragsfreiheit in Kindergärten beraten. Als gesetzliche Aufgabenträger für die Kindergärten erwarten die Landräte ebenso wie die mit der Aufgabe betrauten Gemeinden, dass das Land Niedersachsen für die Einführung der Beitragsfreiheit den Kommunen einen vollen Kostenausgleich erstattet, um nicht weitere finanzielle Belastungen tragen zu müssen.

Schweinepest: Veterinärbehörden vorbereitet

Ein weiteres Thema der Konferenz war die Afrikanische Schweinepest (ASP). Vorbereitet sind die Landkreise als Veterinärbehörden für den Fall, dass die heranrückende Afrikanische Schweinepest entsprechende Maßnahmen erfordert. Zusammen mit den Jägerschaften erhofft man sich unter anderem durch Reduzierung des Wildschweinbestandes dafür zu sorgen, dass die in Osteuropa grassierende ASP sich nicht weiter ausbreitet. Landrat Roesberg: „Es gilt, die Schweinebestände der Züchter zu schützen. Im Falle eines Ausbruchs der ASP sind die Veterinärbehörden der Landkreise massiv gefordert.“

Als Gast begrüßten die Landräte bei ihrer Konferenz erstmalig die neue Leiterin des Amtes für regionale Entwicklung, Monika Scherf.

Die Landrätekonferenz besteht aus den elf Landräten des ehemaligen Regierungsbezirkes Lüneburg/Stade mit den Landkreisen Celle, Cuxhaven, Harburg, Heidekreis, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Osterholz, Rotenburg (Wümme), Stade, Uelzen und Verden. Fünfmal im Jahr kommen die Landräte mit dem Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Landkreistages, Professor Hubert Meyer, zusammen, um aktuelle Themen aus dem großen Aufgabenspektrum der Landkreise zu erörtern. Der Sitzungsort wechselt turnusgemäß zwischen den Landkreisen. Traditionell tagt die Konferenz aber jährlich am 18. Januar bei Harsefeld (Landkreis Stade). Michael Roesberg, Landrat des Landkreises Stade, ist seit dem Jahr 2011 Vorsitzender der Konferenz.


Kalenderwoche 2

11.1.2018

Quelle: Kreiszeitung

Paradox! Etat-Minus weil Jork viel einnimmt

Jork muss an das Land zahlen / Höchste Steuerkraft pro Kopf im Landkreis

Intensive Arbeitswochen liegen hinter Jorks Erstem Gemeinderat Matthias Riel und seinem Team. Am heutigen Mittwoch wird der Kämmerer den Haushaltsplan-Entwurf für das Jahr 2018 im Finanzausschuss in die politische Diskussion einbringen. Trotz Hin- und Herrechnen weist das Zahlenwerk diesmal ein Minus im Ergebnishaushalt von rund 1,3 Mio. Euro aus. Sicherlich alarmierend, aber nicht fatal.

"Trotz des Fehlbedarfs und einer kritischen Haushaltssituation gilt der Haushaltsplan formell rechtlich als ausgeglichen, da zur Deckung ausreichend Überschuss-Rücklagen aus den Vorjahren zur Verfügung stehen und auch die Folgejahre im Finanzplanungszeitraum 2019 bis 2021 ausgeglichen sind", erläutert Matthias Riel in der Sitzungsvorlage für die Politiker. Das fortgeschriebene Jahresergebnis sehe in dieser Planung Ende 2018 noch immer eine Überschuss-Rücklage in Höhe von rund 736.000 Euro vor. Ein Haushaltssicherungskonzept sei nicht notwendig.

Ein wesentlicher Grund für das erwartete Defizit von 1,3 Mio. Euro sind ausbleibende Schlüsselzuweisungen des Landes und eine höhere Umlage an den Landkreis. Weil sich die Steuerkraft in Jork im vergangenen Jahr extrem positiv entwickelt hat - rund 7,3 Mio. Euro aus der Einkommenssteuer-Beteiligung und rund 5,7 Mio. Euro Einnahmen aus der Gewerbesteuer sind eingegangen - bekommt die Gemeinde in 2018 keine Ausgleichszahlungen mehr vom Land, als einzige Kommune im Landkreis Stade überhaupt. 2017 erhielt Jork noch 828.000 Euro aus Hannover, in 2018 muss die Gemeinde sogar rund 5.000 Euro als Umlage an das Land erstatten. 

Jork ist im Landkreis Stade die Kommune mit der höchsten Steuereinnahmekraft pro Kopf. Eben weil die Einnahmen sprudeln, muss Jork auch mehr Kreisumlage zahlen: statt ca. 6,05 Mio. Euro sind es diesmal rund 6,6 Mio. Euro.

Diese und weitere Änderungen führen insgesamt zu einer Schlechterstellung im Ergebnishaushalt von etwa 2,1 Mio. Euro gegenüber 2017. Riel: "Diese Entwicklung macht einen Haushaltsausgleich unmöglich." Wofür die Gemeinde in diesem Jahr Geld ausgeben möchte, lesen Sie am Samstag in Ihrem WOCHENBLATT.


Kalenderwoche 1

6.1.2018

Quelle:  Kreiszeitung

Jork: "Mecki" kam zum Überwintern

Es hat sich wohl in der Igelwelt herumgesprochen, dass es bei Dr. Andrea Kähler im Winter besonders heimelig ist: Nachdem die Tierärztin in den vergangenen Jahren bereits mehrere kleine Stacheltiere beherbergt hatte, saß vor Kurzem ein kleiner Igel direkt vor ihrer Haustür in Jork. „Ich war tagsüber unterwegs und hatte meinen Hund Emma auf den Hof gelassen“, erinnert sich die Medizinerin. Als „Emma“ plötzlich vor der Kellertür anschlug, wurde Andrea Kähler auf das Tierchen aufmerksam. „Der kleine Igel hat sich erschreckt und ist erst mal hinter die Papiertonne gelaufen. Da habe ich ihn dann gefunden.“

Zu klein sei das Fundtier gewesen und zu leicht, um den Winter zu überstehen. „Ein Igel sollte mindestens 600 Gramm wiegen, denn er verliert rund ein Drittel seines Gewichtes während des Winterschlafs“, so die Tierärztin. Andrea Kähler richtete dem Fundtier eine behagliche Bleibe in einem großen Käfig ein und versorgt ihn.

„Am Anfang war ich besorgt, denn der Igel wollte nichts fressen“, sagt Kähler. Doch nach einiger Zeit und besonders leckerem Igelfutter, das mittlerweile im Handel erhältlich ist, gewöhnte sich das Tier ein. „Ich halte ihn in einem warmen Raum, damit er nicht in den Winterschlaf fällt, sondern wach bleibt, frisst und Fettpölsterchen ansetzt“, sagt sie. Derzeit wiegt der kleine Kerl 380 Gramm. Hat er das erforderliche Gewicht, darf er schlafen.

Einen Namen hat Andrea Kähler für ihren kleinen Mitbewohner auf Zeit noch nicht gefunden. „Er igelt sich noch zu sehr ein und ich konnte bisher nicht feststellen, ob es ein Männchen oder ein Weibchen ist.“ 

Einen Appell möchte die Tierärztin noch an alle Igelfinder richten: Bei Igeln, die zu dieser Jahreszeit noch unterwegs sind, handelt es sich häufig um Jungtiere. Diese sollten eingesammelt werden. „Unter fachlicher Betreuung können sie gut im Keller oder im Hauswirtschaftsraum überwintern oder an eine Igel-Auffangstation übergeben werden“, sagt Andrea Kähler. Wer jedoch gesunde Igel zu einer anderen Jahreszeit findet, solle die Wildtiere laufen lassen.

Sobald es wieder wärmer wird, kann der Fund-Igel „an die frische Luft“ zurück. „Im Estetal setze ich ihn aus“, sagt Andrea Kähler. „Da haben sich auch meine anderen Fund-Igel wohl gefühlt.“

Igel gefunden - was jetzt?

„Wer einen Igel findet, hat entweder ein untergewichtiges oder krankes Tier vor sich“, weiß Günter Stelling von der Igel-Station in Hollern-Twielenfleth. Seine Tipps für einen Igelfund im Winter: Das Tier ins Warme nehmen und ihn in einen Karton mit Zeitungspapier setzen. Anschließend an eine Igel-Station oder an das Komitee für Igelschutz, Tel. 040 - 5404807, wenden. Das Fundtier mit zerkleinertem Katzen- oder Hundefutter (ohne Gelee oder Soße) und Wasser versorgen. „Gut ist es, bei der Übergabe an eine Igel-Station etwas Kot mitzubringen. Daran lässt sich schon vieles feststellen“, empfiehlt Stelling. Auch der Tierärztliche Notdienst Stade/Buxtehude weiß Rat, Tel. 04164 - 9097190 oder www.tieraerztenotdienst-stade.de.


© Helmut Esser